Fischereiverein Nürnberg e.V.

Zeitplan! 55 Jahre Königsfischen in Ornbau

Liebe Mitglieder,

bereits zum 55. Mal in unserer Vereinsgeschichte kommen wir in der wunderschönen Stadt Ornbau, dem Tor zum Fränkischen Seenland, vom 10.- 12. Juli zusammen. Wie schon im letzten Jahr schlagen wir unser Festzelt direkt am Eckturm der Stadtmauer, in der Rupertsweiler Straße auf. Ein Ort, der Tradition und Gemütlichkeit perfekt verbindet.

Die Vorbereitungen sind beinahe abgeschlossen und der Wetterbericht meldet beste Voraussetzungen für ein gelungenes Event.

Zeitplan:
Freitag, den 10. Juli ab 18-10h Wallerhegefischen
Gewässer: Altmühl
Anmeldung am Festplatz ab 17h
Abwiegen Samstag ab 9-10:30h am Festplatz
Siegerehrung Samstag, ab ca. 11h am Festplatz

Samstag, 11. Juli ab 16h gemütliches Beisammensein am Festplatz
wir freuen uns auf euer Kommen und nette Gespräche.

Sonntag, den 12. Juli ab 5-11h Königsfischen
Gewässer: Altmühl, Sulzach, Wieseth und Wörnitz
Gefischt werden darf ab 05:00 – 11:00 Uhr
Abwiegen am Festzelt 11:00 – 12:00 Uhr
Essen gibt es ab 12:30 Uhr (es gibt Hähnchen, Rollbraten und Krustenbraten)
Ehrung ab ca. 13:30 Uhr

Zu beachten!
Ab Samstag den 11.07 sind Altmühl, Sulzach, Wieseth und Wörnitz ab 10:00 bis Sonntag 05:00 Uhr gesperrt!

Am Sonntag, 12. Juli sind alle anderen Vereinsgewässer ganztägig gesperrt!

Bitte beachtet die in unserer Vereinszeitschrift „Rückblick“ genannten weiteren Bestimmungen!

Wir freuen uns riesig auf eure Teilnahme, auf tolle Gespräche und ein unvergessliches Wochenende!

Petri Heil und bis nächste Woche
Markus

Gemeinsam für den Artenschutz: Muschelrettung an der Sulzach!

Ein aufregender Tag an der unteren Sulzach. Am 3. Juli 2026 stand alles im Zeichen des Naturschutzes. 8 freiwillige Helfer des Fischereiverein Nürnberg e.V. zogen die Wathosen an, um heimische Bach- und Teichmuscheln vor anstehenden Bauarbeiten zu retten.

Da die kleinen Flussbewohner unter strengem Artenschutz stehen, war absolute Fingerspitzengefühl gefragt. Die Helfer suchten den Untergrund im Flusslauf vorsichtig und Stück für Stück mit den Händen ab. Diese wichtige Schutzmaßnahme war eine direkte Vorgabe der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) für die anstehenden Arbeiten in der kommenden Woche.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Insgesamt 56 Bach- und Teichmuscheln wurden unter der fachkundigen Leitung von Herrn Benedikt Schmidt vom Wasserwirtschaftsamt Ansbach behutsam eingesammelt und sicher umgesiedelt! Herr Schmidt erklärte den interessierten Helfern die Erkennungsmerkmale zwischen der Bach- und Teichmuschel, die sich auf den ersten Blick kaum voneinander unterscheiden lassen.
Echte Erfahrungen lehren uns mehr als jede Theorie. Manchmal schreibt das Leben die besten Geschichten – völlig ungeplant. Was als spontane Rettungsaktion begann, entwickelte sich zu einer informativen Lehrstunde für uns alle.

Ein riesiges Dankeschön an alle ehrenamtlichen Retterinnen und Retter für diesen großartigen, nassen und erfolgreichen Einsatz! Ihr seid spitze!

So geht es in den nächsten Tagen weiter:
Die Rettungsaktion war erst der Beginn. Da der untere Teil der Sulzach stark verlandet ist, wird der Wasserlauf in den kommenden Tagen Schritt für Schritt optimiert. Das Ökosystem soll dadurch langfristig gestärkt werden.

Montag – Mäharbeiten & Umbau der Sohlgleite!
Das dichte Schilf wird gemäht. Die bestehende Sohlgleite wird erhöht und an zwei Stellen verdichtet. Das sichert den Wasserstand auch bei sommerlichem Niedrigwasser.

Dienstag & Mittwoch – Die Bagger rücken an!
Der Schilfwuchs im Wasserlauf wird vorsichtig ausgebaggert. Das ist enorm wichtig, damit die Fische bald wieder freie Bahn für ihren Fischzug haben. Im Anschluss setzt das Wasserwirtschaftsamt Steinquader im Sohllauf ein. Diese lenken die Strömung künftig gezielt um, damit das Wasser schneller fließt und eine erneute Verlandung langfristig verhindern wird.

Ein tolles Projekt, das unsere Sulzach fit für die Zukunft macht! Wir halten euch auf dem Laufenden.

Petri Heil und bis bald
Markus

Erfolgreicher Fliegenfischerkurs an der Laber trotz Tropenhitze

Am 28. Juni absolvierten sechs Mitglieder unseres Vereins einen exklusiven Fliegenfischerkurs an der Laber. Dass uns der Wettergott brütende Hitze bescherte, tat der Stimmung keinen Abbruch – der Spaßfaktor war von der ersten Minute an riesig und alle Teilnehmer zeigten vollen Einsatz am Wasser.

Zuerst hieß es, den Umgang mit der Fliegenrute auf der großen Wiese zu üben. Was so einfach und filigran aussieht zeigte sich in der Ausführung als höchst anspruchsvoll. Nach 2 Stunden stimmten so langsam die erste Handhabung und Ausführungen. Nun endlich wurden die Ruten „scharf geschalten“ und endlich durften die selbst gebundenen Trockenfliegen und Streamer aus dem letzten Kurs angebunden werden.

Ein herzliches Dankeschön gilt den beiden Referenten Wolfgang Fabisch und Rafal Kolesinski von CRK-Fishing. Mit enormer Geduld, Fachkompetenz und viel persönlichem Zeiteinsatz brachten sie allen Teilnehmern aus der Gruppe die ersten Kniffs und Tricks aus der Kunst des Fliegenfischens näher – da hatte selbst der hartnäckigste Knoten im Vorfach keine Chance!

Dank der hervorragenden Anleitung stimmte am Ende auch der Fangerfolg.

Vier wunderschöne Bachforellen konnten überlistet werden und machten den Tag perfekt. Ein rundum genialer Ausflug, der definitiv Lust auf mehr macht und allen Teilnehmern sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Der nächste Fliegenfischerkurs an der Laber startet am 19. Juli.

Petri Heil

Markus

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Wenn die Hitze drückt

Liebe Freunde,

bei hohen Temperaturen im Sommer (über 30 °C) verändern Fische ihr Verhalten drastisch, da warmes Wasser weniger Sauerstoff speichern kann. Achtet bitte beim Angeln an heißen Tagen auf folgende Kernpunkte:

Fischverhalten & Sauerstoffmangel
Fische stehen bei hohen Temperaturen bevorzugt in den tiefen, kühlen Wasserschichten (Sprungschicht). Unterstände wie Seerosen, überhängende Bäume oder Brücken bieten den Fischen Schutz vor der Sonne. In die kühlen Morgenstunden (4–8 Uhr) oder Abendstunden (18–22 Uhr) sind sie am aktivsten.

Verantwortungsvolles Angeln
Wir hoffen es versteht sich von selbst, gefangene Fische bei derart hohen Temperaturen besonders schonend und waidgerecht zu behandeln, um zusätzlichen Stress für die Tiere zu vermeiden.

Bitte die Fische bei der Landung extrem schonend behandeln. Der Drill muss kurz sein, da der Fisch durch den Sauerstoffmangel im Wasser sonst im Nachhinein an Erschöpfung stirbt.

Richtige Angeltechnik & Köder
Im warmen Wasser sind kleinere, agilere Köder am fängigsten. Aber auch fruchtige, süße oder stark duftende Lockstoffe haben sich bewährt.

Das Hältern von Fischen im Setzkescher bei warmem Oberflächenwasser ist oft tödlich und tierschutzwidrig. Gefangene Fische sofort waidgerecht töten und unbedingt kühlen.

Kühlung des Fangs & Köder
Nehmt bei den Temperaturen unbedingt eine Kühlbox mit ausreichend Gefrierakkus oder Crushed Ice mit, da Fischfleisch bei Hitze extrem schnell verdirbt oder sogar Gar wird (Gräten und Haut löst sich vom Fleisch).
Maden, Würmer und Köderfische unbedingt im Schatten oder ebenfalls in einer kleinen Kühltasche lagern, da sie sonst sterben oder unbrauchbar werden.

Eigener Schutz & Gesundheit
Denkt unbedingt daran viel zu trinken und packt euch lieber zu viel ein. Kopfbedeckung (Kappe), UV-Kleidung, Sonnencreme (LSF 50) und eine polarisierende Sonnenbrille (schützt die Augen vor der Wasserreflexion).
Vermeidet lange Aufenthalte in der prallen Sonne um euren Kreislauf zu schützen. Sucht euch schattige Angelplätze.

Kommt gut durch den Sommer, genießt dennoch die Zeit am Wasser und bleibt gesund.
Petri Heil

Markus

Fische und Hitze: Unsere Jugend trotzt den 38 Grad am Birkensee!

Wie viele von euch am Wochenende schon mitbekommen haben, schlug unsere Vereinsjugend vom 26. bis 27. Juni 2026 ihr Lager am Birkensee in Oberstimm auf. Das Thermometer kletterte auf schweißtreibende 38 °C – doch echtes Anglerblut lässt sich von einer Hitzewelle nicht stoppen!

Während die Sonne brannte, bewiesen unsere Nachwuchsangler vollen Einsatz. Mit dem Wurfrohr und der Spomb wurden die Futterplätze gewohnt zielgenau vorbereitet. Zur Abkühlung zwischendurch ging es für das Team regelmäßig ab ins erfrischende Wasser.

Die ersehnte Abkühlung brachte schließlich die Nacht – und mit ihr bissen auch die Fische:

  • Julian sorgte für den absoluten Krimi des Wochenendes! In sprichwörtlich letzter Sekunde vor dem Schlusspfiff kescherte er einen stattlichen Grasfisch von 74 cm und 4,8 Kilo. Damit sicherte er sich hochverdient den 1. Platz in der Grasfischsektion.
  • Sein Kumpel David zeigte den Räubern, wo es langgeht. Er überlistete den einzigen maßigen Raubfisch des Ausflugs – einen Hecht von 63 cm und knapp 2,2 Kilo. Das bedeutete Platz 1 im Raubfischsektor!
  • Auch die Aale bissen in der Nacht fleißig und ließen unsere Angler nicht im Stich. Insgesamt durfte sich die Jugend über viele kapitale Karpfen und starke Amure freuen.

Ein riesiges Lob geht an die gesamte Truppe

Das Wochenende verlief absolut kameradschaftlich, fair und vorbildlich im Umgang mit der Natur und den Vereinsregeln. So macht Jugendarbeit richtig Spaß!

Ein dickes Petri Heil an alle Fänger und bis zum nächsten Mal am Wasser!

Viele Grüße,
Alex (Jugendsupporter)


Ein starkes Team hält zusammen

Ein echter Teamgeist wächst am besten bei gemeinsamen Erlebnissen. Alle Jahre findet im Juni das Pokalfischen des Gewässerausschuss statt. Eine in unseren Augen wunderschöne Idee. Dieses Event ist die perfekte Chance, um als Gemeinschaft noch enger zusammenzuwachsen

Unser diesjähriger Sieger mit einen wunderschönen Spiegelkarpfen aus der unteren Pegnitz, mit stolzen 72cm ist Andreas Schmude. Mit diesem Prachtburschen hat er sich den Sieg absolut verdient. Wir gratulieren dir von Herzen zum Wanderpokal, lieber Andy!👌👍😊

Zur Stärkung und für einen gemütlichen Ausklang ging es danach noch gemeinsam zum Essen.

Ein großes Dankeschön an Andre Willert für die Organisation und an alle, die dabei waren.

Petri Heil
Markus

Beginn Umbauarbeiten Sulzach – kurzfristiger Arbeitsdienst

Liebe Vereinsmitglieder,

für den Beginn der ersten Baumaßnahmen an unserer Sulzbach brauchen wir dringend eure Mithilfe!

Eine Baufirma wird die Sohlgleite an der Grabmühle (untere Grenze der Sulzach) umbauen, sodass sich auch bei Niedrigwasser der Wasserstand erhöht.

Diese Maßnahme wird initiiert durch das Wasserwirtschaftsamt Ansbach in Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde.

Die UNB fordert jedoch aufgrund der dort angesiedelten und streng geschützten Teichmuschel, dass wir am Freitag, den 03. Juli 26, Beginn 09.00 Uhr, unter Aufsicht des WWA eine Muschelrettungsaktion im Bereich der Arbeiten im Vorfeld durchführen.

Dazu werden 5-6 Mann benötigt, die im Wasser (mit Wathose) den Untergrund nach Teichmuscheln absuchen und diese umsetzen.

Wann: Freitag, 3. Juli
Wo: Sulzbach untere Grenze
Beginn: 9 – ca.13h
Wer: 6 freiwillige
Mitzubringen: Wathosen und Eimer

Bitte unterstützt uns, die erforderliche Muschelrettungsaktion im Vorfeld durchzuführen, damit die Umbaumaßnahmen planmäßig am 06.07. starten können.

Meldet euch dazu unter nachfolgenden Link an:
https://xoyondo.com/su/wufm39jdxj6pzs5

Als Dankeschön für euren kurzfristige Einsatz erlassen wir euch den Arbeitsdienst für 2026 und 2027!

Vielen Dank für euren Unterstützung, zum Naturschutz und für unser Gewässer.

Viele Grüße
Markus

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