Am 28. Juni absolvierten sechs Mitglieder unseres Vereins einen exklusiven Fliegenfischerkurs an der Laber. Dass uns der Wettergott brütende Hitze bescherte, tat der Stimmung keinen Abbruch – der Spaßfaktor war von der ersten Minute an riesig und alle Teilnehmer zeigten vollen Einsatz am Wasser.
Zuerst hieß es, den Umgang mit der Fliegenrute auf der großen Wiese zu üben. Was so einfach und filigran aussieht zeigte sich in der Ausführung als höchst anspruchsvoll. Nach 2 Stunden stimmten so langsam die erste Handhabung und Ausführungen. Nun endlich wurden die Ruten „scharf geschalten“ und endlich durften die selbst gebundenen Trockenfliegen und Streamer aus dem letzten Kurs angebunden werden.
Ein herzliches Dankeschön gilt den beiden Referenten Wolfgang Fabisch und Rafal Kolesinski von CRK-Fishing. Mit enormer Geduld, Fachkompetenz und viel persönlichem Zeiteinsatz brachten sie allen Teilnehmern aus der Gruppe die ersten Kniffs und Tricks aus der Kunst des Fliegenfischens näher – da hatte selbst der hartnäckigste Knoten im Vorfach keine Chance!
Dank der hervorragenden Anleitung stimmte am Ende auch der Fangerfolg.
Vier wunderschöne Bachforellen konnten überlistet werden und machten den Tag perfekt. Ein rundum genialer Ausflug, der definitiv Lust auf mehr macht und allen Teilnehmern sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Der nächste Fliegenfischerkurs an der Laber startet am 19. Juli.
Ein echter Teamgeist wächst am besten bei gemeinsamen Erlebnissen. Alle Jahre findet im Juni das Pokalfischen des Gewässerausschuss statt. Eine in unseren Augen wunderschöne Idee. Dieses Event ist die perfekte Chance, um als Gemeinschaft noch enger zusammenzuwachsen
Unser diesjähriger Sieger mit einen wunderschönen Spiegelkarpfen aus der unteren Pegnitz, mit stolzen 72cm ist Andreas Schmude. Mit diesem Prachtburschen hat er sich den Sieg absolut verdient. Wir gratulieren dir von Herzen zum Wanderpokal, lieber Andy!👌👍😊
Zur Stärkung und für einen gemütlichen Ausklang ging es danach noch gemeinsam zum Essen.
Ein großes Dankeschön an Andre Willert für die Organisation und an alle, die dabei waren.
für den Beginn der ersten Baumaßnahmen an unserer Sulzbach brauchen wir dringend eure Mithilfe!
Eine Baufirma wird die Sohlgleite an der Grabmühle (untere Grenze der Sulzach) umbauen, sodass sich auch bei Niedrigwasser der Wasserstand erhöht.
Diese Maßnahme wird initiiert durch das Wasserwirtschaftsamt Ansbach in Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde.
Die UNB fordert jedoch aufgrund der dort angesiedelten und streng geschützten Teichmuschel, dass wir am Freitag, den 03. Juli 26, Beginn 09.00 Uhr, unter Aufsicht des WWA eine Muschelrettungsaktion im Bereich der Arbeiten im Vorfeld durchführen.
Dazu werden 5-6 Mann benötigt, die im Wasser (mit Wathose) den Untergrund nach Teichmuscheln absuchen und diese umsetzen.
Wann: Freitag, 3. Juli Wo: Sulzbach untere Grenze Beginn: 9 – ca.13h Wer: 6 freiwillige Mitzubringen: Wathosen und Eimer
Bitte unterstützt uns, die erforderliche Muschelrettungsaktion im Vorfeld durchzuführen, damit die Umbaumaßnahmen planmäßig am 06.07. starten können.
Ein voller Erfolg war unser zweiter Fliegenbindekurs für Erwachsene beim Fischereiverein Nürnberg e.V.
Sieben motivierte Teilnehmer trafen sich, um die filigrane Kunst des Fliegenbindens zu erlernen.Unter der fachkundigen und geduldigen Anleitung unserer beiden Referenten, Rafal Kolesinski von CRK-Fishing und Heinrich Beckmann, herrschte von Anfang an eine konzentrierte, aber super lockere Stimmung.
Am Ende des Abends ging niemand mit leeren Händen nach Hause. Jeder Teilnehmer konnte stolz drei selbst gebundene Fliegen mit nach Hause nehmen – bereit für den nächsten Einsatz am Gewässer.
Das Feedback war durchweg begeistert. Ein großes Dankeschön an Rafal und Heinrich für ihren tollen Einsatz und an alle Teilnehmer für den gelungenen Abend!
Wenn du das nächste Mal auch dabei sein möchtest, melde dich gerne unter nachfolgenden Link an
es kribbelt wieder in den Fingerspitzen, die Ruten sind bereit und der Termin ist im Kalender dick und rot markiert. Unser diesjähriges Königsfischen steht vor der Tür!
Für viele von uns ist dieser Tag der Höhepunkt des Vereinsjahres. Doch wer denkt, es ginge hier nur um den größten Fang, der irrt. Es geht um so vieles mehr. Um das gemeinsame Fachsimpeln am Ufer, das Lachen im Zelt und natürlich um die besondere Ehre, die schwere Königskette für ein Jahr voller Stolz tragen zu dürfen.
Tradition trifft Idylle Bereits zum 55. Mal in unserer Vereinsgeschichte kommen wir in der wunderschönen Stadt Ornbau, dem Tor zum Fränkischen Seenland, vom 10.- 12. Juli zusammen. Wie schon im letzten Jahr schlagen wir unser Festzelt direkt am Eckturm der Stadtmauer, in der Rupertsweiler Straße auf. Ein Ort, der Tradition und Gemütlichkeit perfekt verbindet.
Ein Highlight kehrt zurück Besonders freut es uns, dass das beliebte Wallerhegefischen in diesem Jahr wieder fester Bestandteil unserer Veranstaltung ist. Eine tolle Gelegenheit, gemeinsam einen Beitrag zur Gewässerpflege zu leisten und gleichzeitig die Spannung am Wasser zu erhöhen.
Leidenschaft mit Respekt Bei allem sportlichen Ehrgeiz sollten wir nie den Kern unserer Leidenschaft vergessen – den Respekt vor der Natur. Angeln bedeutet, eins mit den Elementen zu werden. Unser Königsfischen ist gelebte Traditionspflege. Ein guter Angler zeichnet sich nicht nur durch seinen Fang aus, sondern dadurch, dass er die Natur achtet, jeden Fisch sinnvoll verwertet und sein Wissen gerne an die nächste Generation weitergibt.
Arbeitsdienst! Aktuell haben wir noch 2 offen Plätze für den Festzeltaufbau am 10. Juli 26, Beginn 08.30h. Anmeldungen unter: https://xoyondo.com/su/kr5zat3cxtha9a8 Mit einer Anmeldung könnt ihr euren Arbeitsdienst für 2026 alternative ableisten.
Wir freuen uns riesig auf eure Teilnahme, auf tolle Gespräche und ein unvergessliches Wochenende!
Der Verlag Nürnberger Nachrichten hat bei uns zum Bau der Fischtreppe am Wöhrder See angefragt. Nachfolgend unsere Rückmeldung zu den Fragen:
Die Rolle des großen Sandfangs (Oberer Wöhrder See)
Der Obere Wöhrder See dient als großer Sandfang. Er fängt den von der Pegnitz mitgeführten Sedimente (Sand und Schlamm) auf, damit der restliche See nicht verlandet. Beim Bau des Fischwegs wird das Wehr teilweise zurückgebaut. Die wichtige Schutz- und Reinigungsfunktion des Sandfangs bleibt dabei vollständig erhalten.
Um effizient zu arbeiten, nutzt das Wasserwirtschaftsamt Nürnberg die Bauphase der Fischtreppe gleichzeitig für die regelmäßige, notwendige Räumung (Ausbaggern) des Sandfangs.
Das vom Freistaat Bayern finanzierte Großprojekt soll die Wasserqualität und Biologie im gesamten Flussabschnitt nachhaltig verbessern.
Zwei Welten werden verbunden
Die neue Aufstiegshilfe verbindet zwei völlig unterschiedliche Lebensräume unserer heimischen Fischfauna.
Die von Ihnen angesprochenen Gewässer teilen sich insoweit auf, dass der Fischereiverband Mittelfranken e.V. als Bewirtschafter des Wöhrder Sees und wir als ältester Fischereiverein in Mittelfranken die Gewässerbewirtschaftung des Oberen Pegnitzflusslauf inkl. großer Sandfang, die ökologische Verpflichtung vertreten.
Die Obere Pegnitz ist offiziell als Forellenregion ausgewiesen. Hier dominieren die strömungsliebende Bachforelle (Leitfisch) sowie Begleitfische wie Groppe, Bachschmerle und Elritze.
Der Wöhrder See hingegen stellt ein von der Pegnitz gespeistes Mischgewässer dar, das fischereilich der Brachsenregion zugeordnet wird. Hier sind vor allem wärmeliebende Arten wie Karpfen, Brachsen, Schleien, Hechte, Zander, Welse und Aale zu Hause.
Der Bau der Fischtreppe am großen Sandfang des Wöhrder Sees erfolgt, um die ökologische Durchgängigkeit der Pegnitz wiederherzustellen und den Erhalt der Artenvielfalt zu sichern.
Das bestehende Wehr an der Flussstraße versperrte Fischen und anderen Wasserlebewesen den Weg in den Oberlauf der Pegnitz. Durch die neue Treppe wird der Wöhrder See direkt mit der Pegnitz im Naturschutzgebiet „Pegnitztal Ost“ verbunden.
Fokus auf den Artenschutz für das Bachneunauge
Ein besonderes Augenmerk liegt während der Bau- und Baggerarbeiten auf dem streng geschützten und vom Aussterben bedrohten Bachneunauge. Dessen Larven (sogenannte Querder) leben über mehrere Jahre vergraben im Sediment der dortigen Sandbänke. Die wichtige Funktion des Oberen Wöhrder Sees als großer Sandfang – der Schlamm auffängt, damit der restliche See nicht verlandet – bleibt auch nach dem Teilrückbau des Wehrs voll erhalten. Beim gesamten Bau wird streng darauf geachtet, diese sensiblen Zonen und ihre Bewohner nicht zu gefährden.
Welche Fischarten sind in diesem Bereich der Pegnitz am häufigsten?
Die von Ihnen angesprochene Fischtreppe, die die beiden Gewässerabschnitte künftig miteinander verbinden wird, stellen in ihrer Beschaffenheit und Art unterschiedliche Lebensräume unserer heimischen Fischarten dar.
Obere Pegnitz gilt gemäß der Ausweisung des Regierungsbezirk Mittelfranken als Forellenregion. Beginnend ab dem großen Sandfang bis Ende Regierungsbezirksgrenze Mittelfranken.
Der Leitfisch ist hier die Bachforelle. Begleitfische: Groppe (Mühlkoppe), Bachschmerle und Elritze.
Hingegen gilt der Wöhrder See, da er direkt von der Pegnitz gespeist wird, spiegelt sein Fischbestand den Übergang der Fischregionen wider. Er wird fischereilich primär als Brachsenregion beziehungsweise als Mischgewässer eingestuft.
Fischbestand: wie Karpfen, Brachsen, Schleien, Hechte, Zander, Welse und Aale dominieren hier.
Warum ist die Fischtreppe an dieser Stelle eine wesentliche Erleichterung für die Fische? Wie sah es dort in der Vergangenheit aus?
In der Vergangenheit stellte das bestehende Wehr an der Flussstraße für die Tierwelt ein jähes Ende ihrer Reise dar. Die künstliche Stufe im Flussbett war für fast alle Fischarten unüberwindbar. Das blockierte nicht nur die natürlichen Wanderungen, sondern schnitt die Fische auch von ihren überlebenswichtigen Laichplätzen im Oberlauf und geschützten Wintereinständen in den tieferen Gewässerzonen ab. Die Folge war eine biologische Verarmung des betroffenen Flussabschnitts.
Mit dem Neubau der Fischtreppe wird sich diese Situation grundlegend verändern. Die Anlage wird als sogenannter naturnaher Beckenpass realisiert. Statt einer unüberwindbaren Wand wird der Höhenunterschied nun in viele kleine, treppenartig angeordnete Becken unterteilt.
Das Entscheidende dabei ist die präzise Steuerung der Hydraulik. Die Fließgeschwindigkeit innerhalb dieser Becken ist bewusst gering gehalten. Dadurch entsteht ein Wanderkorridor, der nicht nur ausdauernden Dauerschwimmern wie der Bachforelle offensteht. Auch kleine, schwimmschwache Arten – wie die am Gewässerboden lebende Groppe oder die empfindlichen Larven des Bachneunauges – können den Höhenunterschied flussaufwärts nun mühelos und ohne Erschöpfung bewältigen.
Setzt der Fischereiverein nach Fertigstellung der Fischtreppe dort Fische ins Gewässer ein? Falls ja, welche Arten?
Wir als Angelverein und Gewässerbewirtschafter setzt Fische im Rahmen unseres Fischbesatzes nach, um die Fischbestände zu stützen, entnahmen auszugleichen und die biologische Vielfalt zu sichern. Entgegen dem Klischee geht es dabei heute nicht mehr nur darum, fangfähige Fische für die Angler in die Gewässer zu setzen. Der Besatz ist streng gesetzlich geregelt und verfolgt klare ökologische Ziele.
Viele Gewässer sind durch den Menschen verändert. Wasserkraftwerke, Wehre oder fehlende Fischtreppen verhindern, dass Fische zu ihren natürlichen Laichplätzen wandern können. Wenn sich Fische dadurch nicht mehr selbst vermehren können, gleicht der Fischereiverein diesen Ausfall durch künstlichen Besatz aus.
Im Rahmen des Artenhilfsprogramm (AHP) werden von uns gezielt vom Aussterben bedrohte Fischarten in ihre beheimateten Gewässerregionen eingesetzt. Damit leisten wir und andere Fischereivereine einen elementaren Beitrag, hochgradig gefährdete Arten vor dem endgültigen Verschwinden zu retten.
Während normaler Besatz den Alltag an einem Gewässer stabilisiert, ist ein Artenhilfsprogramm eine staatlich koordinierte Rettungsaktion mit wissenschaftlicher Begleitung.
Beobachtet der Fischereiverein nach Fertigstellung der Treppe, wie diese von den Fischen angenommen wird?
Ob das neue Bauwerk von den Fischen angenommen wird, überlassen die Verantwortlichen nicht dem Zufall. Nach der Fertigstellung startet eine systematische Funktionskontrolle (Monitoring). Diese biologische und technische Überwachung ist gesetzlich vorgeschrieben. Mithilfe standardisierter Methoden wird genau überprüft, ob die Fische die Aufstiegshilfe wie gewünscht annehmen und ob die Strömungsverhältnisse in den Becken optimal eingestellt sind. Das Projekt leistet somit einen messbaren und dauerhaften Beitrag zur Verbesserung der Wasserqualität und Biologie im gesamten Flussabschnitt.
gibt es etwas Schöneres, als am Wasser zu stehen und genau zu wissen, dieser Fisch hat gerade auf meine selbstgebundene Fliege gebissen.
Für viele Angler ist das Fliegenbinden die absolute „Königsdisziplin“ – das perfekte Hobby. Es ist der Moment, in dem aus ein paar Federn, etwas Wolle und einem Haken ein kleines Kunstwerk entsteht, das am Ende den entscheidenden Unterschied macht.
Ein Tag voller Fokus und Kreativität Am 06. Mai war es wieder so weit. Sechs motivierte Mitglieder haben den Alltag hinter sich gelassen und sind eingetaucht in die faszinierende Welt aus Federn, Dubbing und Garn.
In entspannter Runde haben wir gezeigt, dass man kein Profi sein muss, um kleine Kunstwerke zu kreieren. Unter Anleitung von Rafi und Jochen entstanden die ersten eigenen Nymphen, Trockenfliegen und Streamer. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie viel Konzentration und handwerkliches Geschick in jedem einzelnen Köder stecken.
Du hast auch Lust bekommen, deine eigenen fängigen Muster zu entwerfen. Dann Schnapp dir schnell einen Platz für den nächsten Kurs und werde selbst zum Gestalter deiner Köderbox!
In Deutschland ist offenes Feuer im öffentlichen Raum und in der freien Natur in der Regel nicht erlaubt bzw. genehmigungspflichtig. Auch an unseren Gewässern ist z.B. das Grillen mit festen Brennstoffen daher nicht gestattet! Diese Maßnahme dient zum Schutz der Flora und Fauna, der Vermeidung von Brandgefahren und der Reduzierung von Rückständen.
Zu festen Brennstoffen zählen z.B. Holz, Kohle oder Briketts.
Die Nutzung einer kleinen Champingkochstelle (Gaskartusche bis max. 500g) wird unter Beachtung der allgemeinen Brandgefahr eingeschränkt geduldet, sofern es unter Einhaltung gesetzlicher Vorgaben (BayWaldG, BayNatSchG und VVB) erfolgt.
Hier noch ein paar nützliche Tipps:
Schutzgebiete In Naturschutzgebieten, Vogelschutzgebieten und Biotopen gilt ein absolutes Nutzungsverbot für jede Art von Kochstellen!
Brandschutz-Abstand Auch wenn es nur eine kleine Champingkochstelle ist, solltest sie fernab von trockener Vegetation genutzt werden.
Gefahrenstufen Bei starkem Wind ist jegliches offenes Feuer im Freien zu unterlassen. Die Empfehlung des Deutschen Wetterdienstes zum Waldbrandgefahrenindex (WBI) ist zu beachten.
Hitzestrahlung Achte darauf, dass die Campingkochstelle nicht auf trockener Vegitation steht. Steine, eine Sandstelle oder ein kleines Metalltischchen ist ideal, um die Hitzeabstrahlung nach unten abzufangen.
Sicherer Stand Auch wenn die Champingkochstelle klein ist, sollte sie kippsicher stehen.
Aufsicht Auch Champingkochstellen müssen ständig beaufsichtigt werden, beim Verlassen muss diese vollständig erloschen sein. Das herstellen einer Löschbereitschaft empfiehlt sich.
Müll ordnungsgemäß entsorgen Bitte helft mit! Nehmt allen Müll, auch organische Reste, wieder mit nach Hause. Leere Gaskartuschen gehören ordnungsgemäß entsorgt.
Der Verzehr gefangener Fische am Angelplatz ist nicht gestattet!
Petri Heil und genießt die beginnende schöne Zeit am Wasser
leider erreichen uns zur Zeit viele Meldungen, wo Mitglieder mit ihrem Fahrzeug bis ans Wasser, bzw in Wiesen einfahren.
Unsere schöne Uferlandschaft liegt uns allen am Herzen. Um den Boden zu schonen und die Natur zu erhalten, bitten wir euch herzlich, nicht mit dem Fahrzeug bis direkt ans Wasser zu fahren. Das gilt auch für das „nur“ kurze Be- und Entladen. Bitte nutzt stattdessen die ausgewiesenen Parkplätze und transportiert euer Equipment für das letzte Stück Weg ans Wasser, zum Beispiel mit einem Handwagen.
Gerade im Hochsommer ist das Gras auf den Wiesen oft staubtrocken. Die Abgasanlage und der Katalysator eures Autos werden im Betrieb extrem heiß (über 300 Grad). Wenn diese heißen Bauteile mit trockenem Gras in Kontakt kommen, kann in Sekundenschnelle ein Brand entstehen, der sich rasend schnell zu einem Flächenbrand ausweiten kann.
Bitte bedenkt auch, dass das Befahren von Wiesen, Äckern und Waldflächen rechtliche Konsequenzen haben kann.
Vielen Dank für euer Verständnis und eure Mithilfe, damit wir unsere Natur gemeinsam sicher genießen können! Eure Vorstandschaft
denkt bitte daran, die Schonzeit der Schleie beginnt am 01. Mai und dauert bis einschließlich 30.06. an.
Die Schleie kennt man als wohlschmeckenden Speisefisch. Vielen schmeckt sie besser als der Karpfen, denn ihr Fleisch ist fettarm und schmeckt leicht nussig. Sie ist bevorzugt in der Dämmerung und in der Nacht aktiv.
Schleien haben zwischen April und August ihre Laichzeit. Wann genau sie sich fortpflanzen, hängt vom jeweiligen Gewässer bzw. der Wassertemperatur ab. Diese muss mindestens 18 bis 20 Grad betragen.
Die Weibchen legen dann etwa 200.000 – 400.000 klebrige Eier mit einer Größe von 1-1,4mm an Wasserpflanzen ab. Die Eiablage kann bis zu zwei Monate dauern. Schon nach drei bis fünf Tagen schlüpfen die Larven und ernähren sich noch eine Zeitlang von ihren Dottersäcken.
Die Schonzeit stellt sicher, dass die Fische bei diesem kritischen Vorgang nicht gestört oder entnommen werden, um den Bestand in unseren Gewässern nachhaltig zu sichern.
Laut der bayerischen Ausführungsverordnung zum Fischereigesetz (AVBayFiG) dauert die Schonzeit vom 1. Mai bis zum 30. Juni. Während dieser zwei Monate ist der Fang und die Entnahme streng verboten!