Am 25. Oktober 2026 fand der 37. Umweltschutztag statt – ein Aktionstag, an dem die Mitglieder des Fischereivereins Nürnberg e.V. einmal mehr bewiesen haben, dass Naturschutz für sie kein bloßes Lippenbekenntnis ist, sondern aktiv gelebte Praxis.
Mit großem Engagement und Tatkraft krempelten über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fischereiverein Nürnberg e.V. die Ärmel hoch, um Grünflächen, öffentliche Plätze und insbesondere unsere Pegnitz, vom Adenauer Wehr bis zur Stadtgrenze Fürth von den unübersehbaren Spuren unserer modernen Wegwerfgesellschaft zu befreien.
Niedriger Wasserstand und klares Wasser waren perfekte Bedingungen und zeigten am Ende eine erschreckende Bilanz an „Fundstücke“.
Die Menge und Art des unachtsam bis hin zu illegal entsorgten „Wohlstandsmüll“ war auch in diesem Jahr wieder alarmierend. Die Helfer holten eine Vielzahl von Gegenständen aus dem Gewässer und der Natur, die dort absolut nichts zu suchen haben:
Fahrräder, E-Räder und E-Roller
Einkaufs- und Kinderwägen
Grills, Zelte, Campingausrüstung und zahlreiche Verkehrsabsperrungen, Sicherungszäune und vieles, vieles mehr.
Besonders erschreckend war die Vielzahl von PKW- und sogar 8 LKW-Reifen in Mitten der Pegnitz. Insgesamt wurden 14 Reifen und zwei vollständige Räder rausgezogen.
Die von der Stadt Nürnberg, Umweltschutzamt kostenlosen drei großen Müllcontainer waren am Ende fast Rand voll.
Diese Liste zeigt deutlich, wie wichtig das regelmäßige und entschlossene Eingreifen des Vereins für den Erhalt des regionalen Ökosystems ist.
Jung und Alt hat sich dieses Jahr wieder aktiv an der Säuberungsaktion beteiligt. Ihr Einsatz sichert nicht nur den aktuellen Zustand der Natur, sondern setzt auch ein wichtiges Zeichen für die kommenden Generationen. Ziel ist es, den Kindern eine gesunde, saubere und lebenswerte Umwelt und einen gelebten Gedanken zum Erhalt zu übergeben.
Ein reibungsloser Ablauf einer solchen Großveranstaltung ist keine Selbstverständlichkeit. Ein herzlicher Dank gilt daher:
Allen aktiven Helfern und Helferinnen vor Ort für ihren körperlichen Einsatz.
Den Organisatoren vor und hinter den Kulissen, die für die Logistik und die reibungslose Koordination gesorgt haben.
Jeder einzelne Beitrag hat an diesem Tag gezählt und zum großen Gesamterfolg beigetragen. Der Fischereiverein Nürnberg e.V. blickt stolz auf das Erreichte und freut sich bereits auf die Fortsetzung der Aktion im nächsten Jahr.
Ein bewölkter Himmel, kurze vereinzelte Regenschauer und herbstliche 9 Grad mit einem eisig kalten Wind – das Wetter beim heutigen Ruppertweiher-Event zeigte sich anfangs von seiner ungemütlichen Seite. Doch die rund 60 bis 70 Teilnehmer ließen sich die Laune nicht verderben. Was nach einer Zerreißprobe für die Motivation aussah, entpuppte sich als perfekter Katalysator für einen umso geselligeren Angeltag, an dem am Ende sogar die Sonne ein Einsehen hatte.
Trotz der frostigen Bedingungen war die Stimmung von Beginn an absolut top. Die Angler rückten einfach ein Stück enger zusammen, was dem Miteinander und dem Austausch untereinander spürbar guttat. Pünktlich ab 10:30 Uhr qualmte dann der Grill. Frisch gegrillten Bratwürstchen wurden von den Mitgliedern begeistert angenommen. Bei einem heißen Snack in der Hand ergaben sich wie von selbst tolle Gespräche, und die gemütliche, fast schon familiäre Atmosphäre wurde perfekt abgerundet, als vereinzelt sogar die Sonne herausschaute und die ganze Szenerie auflockerte.
Auch sportlich war einiges geboten. Insgesamt wurden rund 30 Regenbogenforellen gelandet, von denen einige stattliche Prachtexemplare sogar bis zu 48 cm auf die Messlatte brachten! Ein besonderer Hotspot war dabei der Auslauf, wo sich die Angler – typisch kameradschaftlich und mit viel Humor – ganz brav für den besten Platz angestellt haben.
Am Ende des Tages gehörte das Quäntchen Anglerglück zwar nicht jedem im gleichen Maße. Während die einen stolz ihre schönen Regenbogenforellen präsentierten, mussten die anderen sich damit begnügen, die Fische elegant springen zu sehen. Doch genau dieses gemeinsame Frotzeln und das Fachsimpeln machten den Tag aus.
Alles in allem war es trotz des herbstlichen Starts ein rundum gelungener und richtig schöner Tag am Ruppertweiher, der bewiesen hat, dass unsere Angelgemeinschaft jeden eisigen Wind schlägt.