Unsere vereinsübergreifende Jugendarbeit wächst weiter! In diesem Jahr durften wir die Fischerjugend aus Scheinfeld bei uns begrüßen. Sechs hochmotivierte Nachwuchsangler nahmen die Anreise auf sich, um gemeinsam mit zehn Jugendlichen aus unserer eigenen Gruppe einen tollen Tag am Wasser zu verbringen.
Schattenplätze und eine wichtige Mission Die Entscheidung für den LDM-Kanal stellte sich als goldrichtig heraus. Bei den hohen Temperaturen suchten sich alle Teilnehmer erst einmal einen gemütlichen, schattigen Angelplatz unter den Bäumen. Im Fokus unseres Hegefischens stand diesmal eine ganz besondere Mission: die gezielte Dezimierung der Grasfische (Amur).
Michaelas großer Fang Die Fische zeigten sich hitzebedingt zwar etwas träge, doch der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten! Michaela bewies echtes Anglerglück und landete den einzigen Grasfisch des Tages. Zusätzlich wanderten noch einige stattliche Karpfen und Aale in die Unterkescher.
Freunde finden und Zukunft planen Am Ende des Tages waren sich alle einig, das Event war ein voller Erfolg! Die Stimmung war großartig und die Freundschaft zwischen den Vereinen ist enger denn je. Deshalb steht das nächste Highlight auch schon fest. Unser Gegenbesuch bei unseren Freunden in Scheinfeld ist bereits für den 3. Oktober fest beschlossene Sache!
Ein herzliches Petri Heil an alle, die gerade am Wasser sitzen!
Er ist einer der begehrtesten Raubfische Europas. Er gehört zur Familie der Barsche. Angler schätzen ihn für seinen harten Biss, seine Kampfkraft und sein hervorragendes Fleisch. Doch der Zander ist auch ein extrem vorsichtiger Jäger. Wer nachts am Wasser steht, die Stille nur durch das leise Klatschen der Wellen unterbrochen, sucht oft nach ihm.
Seine Standplätze
Tiefe
Kanten
Brückenpfeiler
Steinpackungen
Versunkenes Holz
Aktivität in der Nacht Erst wenn die Dämmerung einsetzt, wird der Zander mutig. Er verlässt seine Unterstände und schleicht sich in die flachen Uferbereiche, um Beute zu machen.
Die Biologie des Jägers Das „Glow-in-the-dark“-Auge Der Zander ist ein hocheffizienter Augenjäger. Er ist perfekt an das Leben im Trüben angepasst. Seine Netzhaut besitzt eine reflektierende Schicht (Tapetum lucidum), die minimales Restlicht verstärkt. Dadurch sieht er im Dunkeln extrem scharf.
Sein Beuteschema Kleine, schlanke Fische wie Ukeleis, Plötzen oder Barsche.
Jagdzeit Bevorzugt in den Dämmerungsstunden und in der Nacht.
Taktik Er lauert am Grund oder jagt im Trupp bis in die Oberflächenschichten.
Erfolgreiche Fangmethoden Um einen Zander zu überlisten, braucht es Geduld und die richtige Methode. Zwei Techniken sind dabei besonders erfolgreich:
Das Spinnfischen mit Gummifisch Dies ist die populärste Methode. Dabei wird ein Gummifisch über den Gewässergrund geführt.
Die Jig-Methode Der Köder wird mit zwei, drei schnellen Kurbelumdrehungen vom Grund angehoben und sinkt an gestraffter Schnur wieder ab.
Die Absinkphase In genau dieser Phase erfolgt fast immer der Biss (der „Zander-Tock“). Das Gefühl, wenn der Zander den Köder nimmt, ist legendär. Dieser kurze, trockene Schlag in der Rute ist der Moment, in dem er für eine Sekunde seine Vorsicht vergisst. Reagiert sofort mit einem kräftigen Anhieb!
Die Köderwahl Schlanke Gummifische (10 bis 14 cm) in natürlichen Farben bei klarem Wasser oder Schockfarben (wie UV-Grün) bei trübem Wasser.
Das Ansitzangeln mit Köderfisch Wer es ruhiger mag, legt einen toten Köderfisch auf den Grund des Gewässers ab.
Die Montage Einfache Grundblei-Montage oder eine feine Posenmontage wählen.
Der Schnurabzug Der Zander darf beim Abziehen absolut keinen Widerstand spüren.
Die Rolleneinstellung Rollenbügel komplett offen lassen oder den Freilauf der Rolle nutzen.
Rückzug Sobald es zu hell wird, ziehen sie sich sofort in die Tiefe zurück.
Der Zander ist kein Fisch für Ungeduldige. Er verlangt vom Angler absolute Ruhe, Feingefühl und das Verständnis für die biologische Schattenwelt des Gewässers. Genau das macht die Jagd auf das Phantom so besonders.
An der Umfrage beteiligten sich 235 Mitglieder und gaben der Vereinsführung damit breiten Rückenwind, da 84,5 % solche Befragungen auch in Zukunft häufiger ausdrücklich begrüßen. Da das Miteinander im Vordergrund steht und die Anfahrt nach Ornbau oft als Hürde gilt, soll das bisherige Format entzerrt werden. Künftig möchten wir Nürnberg und Ornbau als Veranstaltungsorte nutzen – beide Events werden unterschiedlich ausgerichtet, organisatorisch schlanker aufgestellt und machen richtig Lust aufs Vereinsleben; es lohnt sich also, den ganzen Artikel zu lesen, um die Hintergründe zu kennen!
Liebe Vereinsmitglieder,
zunächst möchten wir uns herzlich bei allen bedanken, die sich an unserer Umfrage zum Königsfischen beteiligt haben. Mit 235 Rückmeldungen war die Beteiligung erfreulich hoch. Damit hat sich rund ein Viertel unserer Mitglieder – über alle Mitgliedsgruppen hinweg (Aktive, Passive und Jugend) – an der Umfrage beteiligt. Die zahlreichen sachlichen Kommentare und Anregungen zeigen, wie wichtig unseren Mitgliedern das Königsfischen und das Vereinsleben insgesamt sind.
In der Einleitung zur Umfrage hatten wir geschrieben, dass das Königsfischen in Ornbau seit über 55 Jahren fest zu unserem Vereinsleben gehört und Traditionen für unseren Verein einen hohen Stellenwert haben. Gleichzeitig verändern sich Menschen, Rahmenbedingungen und auch Vereine. Deshalb ist es wichtig, Bewährtes von Zeit zu Zeit zu hinterfragen und gemeinsam zu überlegen, wie sich Traditionen sinnvoll weiterentwickeln lassen.
Genau dieses ehrliche Stimmungsbild wollten wir mit der Umfrage einholen. Die Ergebnisse sollen dem Vorstand als Grundlage für die weitere Diskussion dienen. Es handelte sich dabei bewusst nicht um eine Abstimmung, sondern um eine Möglichkeit, Meinungen, Wünsche und Anregungen aus der Mitgliedschaft zu sammeln.
Im Folgenden möchten wir euch die wichtigsten Ergebnisse vorstellen, häufig genannte Anregungen aus den Freitextantworten zusammenfassen und einen ersten Ausblick geben, welche Überlegungen sich daraus für die zukünftige Ausrichtung unserer Vereinsveranstaltungen ergeben könnten.
Warum wir uns mit dem Königsfischen beschäftigen
Das Königsfischen ist seit über 55 Jahren fester Bestandteil unseres Vereinslebens. Es steht für Gemeinschaft, Tradition und das Miteinander im Verein – Werte, die auch in unserer Satzung fest verankert sind.
Gleichzeitig haben sich die rechtlichen Rahmenbedingungen in den vergangenen Jahren weiterentwickelt. Nach den aktuellen Empfehlungen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) sowie des Landesfischereiverbands Bayern dürfen Gemeinschaftsfischen nicht den Charakter eines reinen Angelwettbewerbs haben. Im Mittelpunkt müssen vielmehr die Gemeinschaft, die waidgerechte Ausübung der Fischerei und die Hege unserer Gewässer stehen.
Vor diesem Hintergrund möchten wir unsere Vereinsveranstaltungen frühzeitig an den aktuellen rechtlichen Rahmen anpassen und gleichzeitig den Charakter und die Tradition des Königsfischens bewahren. Die Umfrage sollte uns dabei helfen zu verstehen, welche Aspekte unseren Mitgliedern besonders wichtig sind und welche Ideen sie für die zukünftige Ausgestaltung unserer Vereinsveranstaltungen haben.
Ich nehme regelmäßig am Königsfischen teil (Einzelantwort, 235 Antworten)
Erkenntnis: Etwa die Hälfte der Befragten nimmt derzeit nicht am Königsfischen teil. Der Kern regelmäßiger Teilnehmender liegt bei ca. 30,7 % („fast jedes Jahr“ bis „häufig“).
Bewertung: Obwohl das Königsfischen unser traditionsreichstes Fest ist, sprechen die Zahlen eine klare Sprache: Bei rund 85 Teilnehmenden (Vor-Ort Zählung) und grob 800 aktiven Mitgliedern erreichen wir quasi 90 % des Vereins nicht. Der Aufwand hinter der Organisation steht damit in einem spürbaren Missverhältnis zur tatsächlichen Beteiligung. Unser Ziel muss es sein, Formate zu schaffen, die wieder die breite Masse unserer Angelfreunde ansprechen.
Ich nehme teil wegen (Mehrfachantwort)
Erkenntnis: Die Auswertung zeigt, dass für 78,0 % der Teilnehmenden das Miteinander und das Gemeinschaftserlebnis im Verein der zentrale Grund für die Teilnahme ist, während der sportliche Aspekt (47,7 %) erst an zweiter Stelle folgt. Materielle Anreize wie Preise (28,8 %) oder ein Pflichtgefühl gegenüber dem Verein (6,1 %) spielen hingegen weniger eine Rolle. Das Königsfischen wird von den Mitgliedern somit primär als geselliges Vereinsevent und nicht als preisgetriebene Wettkampfveranstaltung wahrgenommen.
Bewertung: Die Mitglieder sehen das Königsfischen vorrangig als soziales Event und entsprechen damit exakt dem Zielbild einer modernen Vereinsveranstaltung. Dies deckt sich auch vollständig mit den aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen und Vorgaben (u. a. den LGL-Hinweisen zum Königs- und Pokalfischen in Bayern), die den Fokus klar auf die Pflege der Gemeinschaft sowie die Hege legen und reine Wettbewerbs- oder Trophäenveranstaltungen ablehnen.
Mir ist Ornbau als fester Austragungsort wichtig (Einzelantwort)
Erkenntnis: Die Auswertung zur Frage nach der Bedeutung von Ornbau als festen Austragungsort zeigt eine klare Ablehnung einer dauerhaften Festlegung: Mit 47,4 % lehnt knapp die Hälfte der Befragten Ornbau als festen Standort ab (Mittelwert 2,65 von 5,0), wobei die Kategorie „Stimme gar nicht zu“ mit 37,6 % die mit Abstand größte Einzelgruppe bildet. Demgegenüber befürworten lediglich 28,6 % der Mitglieder den Standort Ornbau als feste Größe, während 23,9 % eine neutrale Haltung einnehmen. Das Ergebnis belegt eindeutig, dass Ornbau in der breiten Mitgliedschaft nicht mehr als unverzichtbarer oder alternativloser Veranstaltungsort wahrgenommen wird.
Bewertung: Das Signal der Mitgliedschaft ist klar: Eine starre Fixierung auf Ornbau wird abgelehnt. Dennoch zeigt die Zustimmung von knapp 29 %, dass es weiterhin eine solide Basis für den Standort gibt – Ornbau sollte daher nicht gestrichen, sondern künftig flexibel als eine von mehreren Optionen im Veranstaltungskalender genutzt werden.
Ich würde mich freuen, wenn zukünftig mehr Gewässer zum Fischen freigegeben werden
Erkenntnis: Eine relative Mehrheit spricht sich klar für die Freigabe weiterer Gewässer aus, allerdings sind die Rückmeldungen innerhalb der Mitgliedschaft sehr breit gefächert.
Bewertung: Anstatt einer starren Ja/Nein-Entscheidung empfiehlt es sich daher, künftig flexibel vorzugehen und verschiedene Ansätze schrittweise auszuprobieren.
Ich finde, ein Nürnberger Verein sollte seine Feste auch in Nürnberg feiern
Erkenntnis: Dieses Ergebnis fügt sich nahtlos an die Auswertung zur Ornbau-Frage an: Während dort eine starre Festlegung auf Ornbau abgelehnt wurde, unterstreicht die Mehrheit von über 50 % hier den Wunsch nach Heimatnähe. Das Signal der Mitgliedschaft lautet ganz klar „Sowohl-als-auch“ statt „Entweder-oder“: Die Mitglieder möchten den Standort Ornbau keineswegs komplett aufgeben, wünschen sich aber ergänzend oder abwechselnd echte Vereinsfeste im Nürnberger Raum, um die Bindung vor Ort zu stärken und die Anreisedistanzen zu reduzieren.
Bewertung: Aus den Umfrageergebnissen – insbesondere im Zusammenspiel mit der Ablehnung einer starren Fixierung auf Ornbau – ergibt sich ein klarer Auftrag an die Verwaltung, ein neues Veranstaltungskonzept zu entwickeln.
Rückblick & Zufriedenheit: Organisation, Verpflegung und Preise
Königsfischen 2026: Die Organisation dieses Jahr hat gut geklappt
Königsfischen 2026: Die Auswahl und der Preis des Essens war angemessen
Königsfischen 2026: Die Menge und der Wert der ausgegebenen Preise waren angemessen
Erkenntnis: Die Teilnehmer bewerten das Königsfischen 2026 durchweg positiv und stellen der Ausrichtung ein sehr gutes Zeugnis aus: Die Organisation stieß auf hohe Anerkennung, ebenso zeigten sich die Mitglieder mit der Auswahl und den Preisen beim Essen sowie mit Menge und Wert der ausgegebenen Sachpreise größtenteils sehr zufrieden.
Bewertung: Die Ergebnisse zeigen klar, dass die Verwaltung in den Kernbereichen Organisation, Verpflegung und Preisgestaltung solide und verlässlich arbeitet. Es besteht an diesen Punkten kein grundlegender Reformbedarf, sondern lediglich Potenzial für Optimierungen und Feinjustierungen im Kleinen. Die großen Hebel zur Steigerung der Teilnehmerzahlen liegen somit nicht im operativen Ablauf vor Ort, sondern an anderer Stelle (insbesondere bei der Termin- und Ortswahl).
Königsfischen 2026: Ich war nicht dabei (Mehrfachnennung)
Bewertung: Die beiden Hauptgründe für das Fernbleiben – Terminprobleme und die Anfahrtsdistanz – lassen sich durch ein einziges strategisches Konzept gleichzeitig abfedern: Die Entzerrung in zwei oder mehrere unterschiedlichen Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten über das Jahr verteilt.
Dass knapp ein Viertel der Befragten grundsätzlich kein Interesse an solchen Veranstaltungen hat, sollte nicht als Verlust, sondern als Motivation für einen gezielten Dialog über deren Wünsche verstanden werden. Durch vielfältige und differenzierte Veranstaltungskonzepte bietet sich dem Verein die große Chance, auch diese Mitglieder wieder aktiv in das Vereinsleben einzubinden.
Ich wünsche mir zukünftig mehr solcher Umfragen zu wichtigen Vereinsthemen
Bewertung: Dieses Votum ist ein überwältigender Vertrauensbeweis und ein klares Mandat für die Führung des Vereins. Mit einem Spitzenwert von 84,5 % Zustimmung bestätigen die Mitglieder den gewählten Kurs, wichtige Entscheidungen nicht mehr nur hinter verschlossenen Türen zu treffen, sondern die Basis aktiv einzubinden.
Die enorm hohe Beteiligung und das klare Feedback zeigen, dass in der Mitgliedschaft der Wunsch nach Transparenz, Mitsprache und moderner Vereinskultur tief verankert ist. Für die Verwaltung ist dieses Ergebnis die beste Bestätigung, dieses Instrument der digitalen Mitgliederbefragung beizubehalten und künftig als festen Standard bei strategischen Zukunftsfragen zu etablieren.
Was liegt dir noch auf dem Herzen? (Freitextantwort)
Lob, Dank & Rückenwind für die Vereinsführung
In den offenen Rückmeldungen äußert sich ein bedeutender Teil der Befragten sehr wertschätzend über den aktuellen Kurs der Vereinsführung. Besonders hervorgehoben werden die spürbare Transparenz, der neue Schwung in der Vereinsarbeit sowie die direkte und regelmäßige Kommunikation über digitale Kanäle wie WhatsApp. Die Mitglieder begrüßen die behutsame Modernisierung ausdrücklich und sprechen dem Vorstand mit zahlreichen Bekräftigungen wie „Weiter so!“ einen starken Rückenwind für die künftige Arbeit aus.
Fairness & Modus beim Königsfischen
Ein zentrales Anliegen vieler Freitext-Antworten betrifft die Chancengleichheit beim Königsfischen. Kritisch angemerkt wird vor allem ein wahrgenommener Heimvorteil in Ornbau, wo Angelplätze teils schon Tage vor der Veranstaltung freigeschnitten, besetzt oder intensiv angefüttert werden. Um den Event für alle Befragten fairer und attraktiver zu gestalten, regen die Mitglieder an, das Abwiegen durch eine gewichtsunabhängige Bepunktung verschiedener Fischarten aufzuwerten und bei Veranstaltungen an externen Standorten die heimischen Nürnberger Gewässer nicht zeitgleich komplett zu sperren.
Preisgestaltung: Weniger ist mehr
Bei den Rückmeldungen zur Preisvergabe zeichnet sich ein klarer Wunsch nach Qualität statt Quantität ab. Die Befragten schlagen vor, den Kreis der Prämierten auf die Plätze 1 bis 25 zu beschränken und das Budget lieber in gezieltes, hochwertiges Angelgerät wie Ruten und Rollen zu investieren. Auf kleinteiliges Zubehör, Taschen oder Futtermittel kann im Sinne einer schlankeren und wertigeren Siegerehrung hingegen weitgehend verzichtet werden.
Die übrigen Rückmeldungen beziehen sich auf ein breites Spektrum verschiedener weiterer Fachthemen rund um Gewässerpflege, Fischbestände und organisatorische Einzelideen. Im Anhang finden sich alle anonymisierten Originaldaten der Befragung (mit entfernten Namen, da diese vereinzelt im Freitext angegeben waren) zum Nachlesen aller Antworten.
Wie geht es weiter?
Wichtiger Hinweis vorab: Die folgenden Punkte beschreiben den aktuellen Stand der vereinsinternen Überlegungen. Es handelt sich hierbei um erste Konzepte und Ideen – es ist noch nichts abschließend festgelegt.
Aus den Ergebnissen der Umfrage leitet sich ein klarer Auftrag ab: Der Verein möchte neue Wege erproben, um die Teilnahme wieder attraktiver zu machen, Anfahrtswege zu verkürzen und die Organisation spürbar zu entlasten. Der Grundgedanke besteht darin, das bisherige Format in zwei eigenständige, örtlich und zeitlich getrennte Veranstaltungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten aufzuteilen.
Konzept 1: Königsfischen als Gemeinschaftsevent
Für das kommende Jahr ist geplant, das Königsfischen testweise im Nürnberger Raum auszurichten. Ziel ist ein modernes, geselliges Vereinsfest mit niedrigschwelliger Teilnahme.
Ablauf & Zeitrahmen: Gemeinschaftsfischen am Sonntag von 06:00 bis 14:00 Uhr. Anschließend Abwiegen und gemeinsames Beisammensein in gemütlicher Runde bis ca. 20:00 Uhr.
Faire Chancen durch Tombola: Um den Gemeinschafts- und Feiercharakter klar vor den reinen Wettbewerb zu stellen, sollen die Preise über eine Tombola unter allen Teilnehmenden vergeben werden. So hat jedes Mitglied – unabhängig vom Fangerfolg – die gleiche Chance auf einen Gewinn.
Attraktives Rahmenprogramm: Zusätzliche Angebote sollen das Event aufwerten – erste Ideen reichen von einem Schnurspulservice vor Ort bis hin zu Vorführungen rund um das Thema 3D-Druck im Angelsport.
Organisatorische Entlastung: Als Veranstaltungsort wird eine bestehende Gastronomie, ein Biergarten oder ein Sportheim angestrebt. Das erspart den aufwendigen Auf- und Abbau von Festzelten und erweitert gleichzeitig das Verpflegungsangebot für die Mitglieder.
Konzept 2: Waller- & Arten-Hegefischen in Ornbau
Der Standort Ornbau bleibt ein fester und geschätzter Bestandteil unseres Vereinslebens, erhält jedoch ein maßgeschneidertes, fachlich ausgerichtetes Format.
Schwerpunkt & Nutzen: Kombination aus Wallerhegefischen und einem Hegefischen nach möglichst vielen Fischarten. Dies liefert der Gewässerbewirtschaftung wertvolle Daten, um das Vorkommen verschiedener (auch seltener) Arten exakt zu erfassen und künftige Besatzmaßnahmen gezielt zu planen.
Ablauf & Zeitrahmen: Fischen über Nacht von 18:00 Uhr abends bis 08:00 Uhr morgens. Im Anschluss gemeinsames Frühstück bzw. Frühschoppen in Ornbau mit entspanntem Ausklang bis Mittags.
Teilnahme & Rahmen: Statt eines großen Preistischs erhält jeder Teilnehmende ein Dankeschön-Geschenk. Für das Arten-Hegefischen ist das Bilden von 2er-Teams denkbar sowie eine optionale Öffnung für Gastangler.
Durch die zeitliche und räumliche Entzerrung schlägt der Verein mehrere Fliegen mit einer Klappe:
Höhere Beteiligung: Sowohl heimatnahe Angler im Nürnberger Raum als auch Fans des Standorts Ornbau erhalten ein maßgeschneidertes Angebot.
Flexible Termine: Zwei unterschiedliche Termine federn Kalenderkonflikte ab und ermöglichen mehr Mitgliedern die Teilnahme.
Schlanke Organisation: Kein Auf- und Abbau von Festzelten. Das Einbinden lokaler Geschäfte in Ornbau zur Verpflegung schont die Kräfte der Organisation und stärkt gleichzeitig die Bindung zum Ort.
Abschließender Dank des Vorstands
Der Vorstand bedankt sich ganz herzlich bei allen Mitgliedern für die rege Teilnahme und das wertvolle, konstruktive Feedback zu dieser Umfrage.
Das überwältigende Votum bestärkt uns ausdrücklich darin, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen und dem Wunsch der Mitgliedschaft nachzukommen, euch auch bei künftigen wichtigen Weichenstellungen eng, transparent und aktiv einzubinden.
die Verwaltung des Fischereiverein Nürnberg verabschiedet sich in die Sommerpause! Wir nutzen die Zeit, um etwas durchzuschnaufen, neue Energie zu tanken und frische Ideen für unser Vereinsleben zu sammeln.
Bitte beachtet unsere geänderten Öffnungszeiten im August Die Geschäftsstelle bleibt im Urlaubsmonat geschlossen und ist nur am Dienstag, den 11.08.2026 von 17:00 bis 19:00 Uhr für euch geöffnet.
Wir wünschen euch eine erholsame Sommerzeit, entspannte Stunden am Wasser und natürlich jede Menge Petri Heil!
Liebe Angelfreunde und alle, die es werden wollen,
träumst du auch davon, entspannte Stunden am Wasser zu verbringen und bald deinen ersten eigenen Fisch anzulanden? Dann haben wir gute Neuigkeiten für dich! Im September startet unser neuer Vorbereitungslehrgang für die staatliche Fischerprüfung in Bayern.
Gemeinsam zum Erfolg Die gesetzlichen Vorgaben in Bayern sind streng, aber keine Sorge. Du musst da nicht alleine durch! Der Fischereiverein Nürnberg e.V. steht dir als ältester Fischereiverein Mittelfrankens mit Rat und Tat zur Seite.
Möchtest du mehr erfahren? Alle Informationen zu den genauen Terminen, Kosten und dem Ablauf findest du unter nachfolgenden Link:
Was für ein Wochenende! Zum 55. Mal hieß es in Ornbau, ran an die Ruten für den guten Zweck! Unser Festzelt stand wie gewünscht wieder im legendären „Zwinger“ am Südwestturm. Und genau dort wurde dieses Wochenende wieder einmal bewiesen, was echte Vereinsgemeinschaft bedeutet.
Der Auftakt – Wallerhegefischen Schon nach dem Aufbau am Freitag ging es direkt los mit unserem Wallerhegefischen. Hier stand die gesetzliche Bestandsregulierung im Vordergrund – wichtig für das biologische Gleichgewicht in unseren Gewässern.
Lagerfeuer-Geschichten am Samstag Am Samstag ab 16 Uhr füllte sich der Festplatz und bis spät in den Abend wurden Anglerlatein, vergangene Geschichten und Erinnerungen ausgetauscht. Wer die beste Geschichte des Abends parat hatte, bleibt Vereinsgeheimnis – fest steht, die Stimmung war fantastisch, die Kameradschaft großartig und das Lachen hörte man vermutlich bis zum nächsten Dorf.
Sonntag – Naturpflege und kulinarischer Volltreffer Am Sonntag hieß es dann für die Teilnehmer, auf an die Altmühl, Sulzach, Wieseth und Wörnitz. Unser Gemeinschafts- und Hegefischen stand ganz im Zeichen des aktiven Naturschutzes. Während am Wasser konzentriert bis 11 Uhr gearbeitet wurde, zog ein unwiderstehlicher Duft über den Festplatz. Die Firma Glaser traf mit goldbraunen Grillhähnchen, ofenfrischem Krustenbraten und saftigem Rollbraten voll ins Schwarze. Ein absoluter Gaumenschmaus für alle Gäste, Mitglieder und unsere geladenen Ehrengäste!
Hand in Hand für den Naturschutz Als moderne Angler übernehmen wir Verantwortung für die Natur. Alles lief vorbildlich und unter strikter Einhaltung des Tierschutzgesetzes ab. Bei uns gilt „Catch & Release“ sowie Lebendhälterung sind wie immer ausnahmslos untersagt. Jeder im Rahmen der Hegemaßnahme entnommene Fisch wurde direkt einer sinnvollen, menschlichen Verwertung zugeführt. Für eine ordnungsgemäße Kühlung stand extra unser Kühlanhänger zur Verfügung. Ein dickes Dankeschön an unsere sachkundigen Kontrolleure, die am Wasser für ein absolut waidgerechtes Verhalten gesorgt haben. Auf euch ist einfach Verlass! Ein großes Lob an alle Angler für dieses vorbildliche Verhalten!
Ein Event dieser Größe funktioniert nur im Team. Ein riesiges Dankeschön geht an die befreundeten Vereine aus Ornbau, die uns jedes Jahr mit Tat und Muskelkraft unterstützen. Die Zusammenarbeit mit euch macht einfach nur riesigen Spaß!
Der Eurasische Fischotter (Lutra lutra) war in weiten Teilen Deutschlands fast ausgerottet, breitet sich aber seit einigen Jahrzehnten dank strenger Schutzmaßnahmen wieder aus. Als Spitzenprädator spielt er eine wichtige Rolle im Ökosystem, da er Fischbestände durch das Erbeuten schwacher Tiere gesund hält.
Für Angler und besonders für Teichwirte stellt seine Rückkehr jedoch eine erhebliche Herausforderung dar. Da ein Otter täglich etwa 15 bis 25 % seines Körpergewichts an Nahrung benötigt, kann er in Fischgewässern signifikante Lücken reißen.
Zentrale Konfliktpunkte
In Regionen mit hoher Otterdichte berichten Angler von stark rückläufigen Beständen bei Forellen, Äschen und Karpfen.
Wirtschaftliche Schäden
In der Teichwirtschaft verursachen Otter teils massive Verluste von bis zu 95 % des Besatzes. Allein in Bayern stiegen die Entschädigungszahlungen für Otterschäden bis 2024 auf eine Rekordsumme von 2,25 Millionen Euro.
Jagdverhalten
Problematisch ist für viele Betroffene, dass Otter Fische oft nur anfressen und liegen lassen. Der Kopf und die Eingeweide (insbesondere die Leber) sind oft die nährstoffreichsten Teile eines Fisches.
Management und Lösungsansätze
Um das Überleben der Fischerei und den Schutz des Otters zu vereinen, werden verschiedene Strategien verfolgt.
Prävention
Der Bau von speziellen Fischotterabwehrzäunen (oft Elektrozäune) ist die effektivste, aber auch arbeitsintensive und kostspielige Methode.
Ausgleichszahlungen
Länder wie Bayern erstatten einen Großteil der wirtschaftlichen Verluste, um die Existenz von Fischereibetrieben zu sichern.
Politische Diskussion um „Entnahme“
Es gibt anhaltende Debatten und rechtliche Auseinandersetzungen darüber, ob Otter in Gebieten mit extremen Schäden gejagt (entnommen) werden dürfen. Gerichte haben solche Verordnungen jedoch häufig aufgrund des hohen Schutzstatus der Tiere wieder gekippt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Fischotter ein Erfolg des Artenschutzes ist, der jedoch die traditionelle Fischerei unter massiven Anpassungsdruck setzt. Während Naturschützer auf Renaturierung und Koexistenz setzen, fordern Fischereiverbände oft eine stärkere Regulierung der Bestände.
Wenn ihr einen Fischotter oder Spuren davon an unseren Gewässer seht oder findet, teilt uns dies bitte umgehend mit.
wir haben es geschafft! Nach der erfolgreichen Muschelrettung in der vergangenen Woche sind nun auch alle anschließenden Baumaßnahmen an der unteren Sulzach erfolgreich und planmäßig abgeschlossen worden.
Dank der großartigen Vorarbeit unserer ehrenamtlichen Helfer und der reibungslosen Umsetzung der Bauarbeiten erstrahlt die Sulzach nun in neuem Glanz und ist bestens für die Zukunft gerüstet.
Ein kurzer Rückblick auf die erfolgreichen Maßnahmen:
Mäharbeiten & Sohlgleite Das dichte Schilf wurde zurückgeschnitten. Die Erhöhung und Verdichtung der Sohlgleite sorgt ab sofort dafür, dass der Wasserstand auch in heißen Sommermonaten stabil bleibt.
Baggerarbeiten für den Fischzug Der verlandete Schilfwuchs im Wasserlauf wurde vorsichtig ausgebaggert. Unsere Fische haben ab sofort wieder komplett freie Bahn für ihren Fischzug!
Strömungslenkung durch Steinquader Das Wasserwirtschaftsamt hat die neuen Steinquader im Sohllauf erfolgreich gesetzt. Sie lenken die Strömung nun gezielt um, beschleunigen den Durchfluss und verhindern so langfristig eine erneute Verlandung.
Ein riesiges Dankeschön noch einmal an alle beteiligten Helfern, dem Wasserwirtschaftsamt Ansbach und den ausführenden Kräften vor Ort. Durch diesen gemeinsamen Kraftakt haben wir ein wertvolles Ökosystem langfristig gestärkt und geschützt. So geht moderner, praktischer Naturschutz!
Wir freuen uns darauf, die positive Entwicklung der Sulzach in den nächsten Monaten zu beobachten.
bereits zum 55. Mal in unserer Vereinsgeschichte kommen wir in der wunderschönen Stadt Ornbau, dem Tor zum Fränkischen Seenland, vom 10.- 12. Juli zusammen. Wie schon im letzten Jahr schlagen wir unser Festzelt direkt am Eckturm der Stadtmauer, in der Rupertsweiler Straße auf. Ein Ort, der Tradition und Gemütlichkeit perfekt verbindet.
Die Vorbereitungen sind beinahe abgeschlossen und der Wetterbericht meldet beste Voraussetzungen für ein gelungenes Event.
Zeitplan: Freitag, den 10. Juli ab 18-10h Wallerhegefischen Gewässer: Altmühl Anmeldung am Festplatz ab 17h Abwiegen Samstag ab 9-10:30h am Festplatz Siegerehrung Samstag, ab ca. 11h am Festplatz
Samstag, 11. Juli ab 16h gemütliches Beisammensein am Festplatz wir freuen uns auf euer Kommen und nette Gespräche.
Sonntag, den 12. Juli ab 5-11h Königsfischen Gewässer: Altmühl, Sulzach, Wieseth und Wörnitz Gefischt werden darf ab 05:00 – 11:00 Uhr Abwiegen am Festzelt 11:00 – 12:00 Uhr Essen gibt es ab 12:30 Uhr (es gibt Hähnchen, Rollbraten und Krustenbraten) Ehrung ab ca. 13:30 Uhr
Zu beachten! Ab Samstag den 11.07 sind Altmühl, Sulzach, Wieseth und Wörnitz ab 10:00 bis Sonntag 05:00 Uhr gesperrt!
Am Sonntag, 12. Juli sind alle anderen Vereinsgewässer ganztägig gesperrt!
Bitte beachtet die in unserer Vereinszeitschrift „Rückblick“ genannten weiteren Bestimmungen!
Wir freuen uns riesig auf eure Teilnahme, auf tolle Gespräche und ein unvergessliches Wochenende!