Natur, Ruhe und die Jagd nach dem Riesen
Unser Wels-Ansitz der Jugendgruppe an der Rednitz
Es gibt Tage, an denen zieht es uns Angler einfach magisch ans Wasser. Vergangenen Samstag, den 12. September 2026, war genau so ein Tag. Für uns stand ein ganz besonderes Highlight auf dem Plan: Unser erster gemeinsamer Ansitz auf Wels an unserer wunderschönen Rednitz.
Vorbereitung, Fachsimpeln und Montagen binden
Gegen 16:30 Uhr erreichten wir hochmotiviert den Fluss. Nachdem die perfekten Plätze am Ufer bezogen waren, ging es direkt an die Vorbereitung des Geräts. Ein echtes Highlight gab es schon vor dem ersten Wurf: Felix Tensing gab uns einen spontanen Crashkurs im Binden von speziellen Welsmontagen. Mit frischem Wissen und perfekt sitzenden Knoten fühlten wir uns bestens gerüstet für die kommenden Stunden.
Der Zauber des Wartens und den Alltag hinter sich lassen
Danach hieß es, ab mit den Montagen ins Wasser! Wir legten sorgfältig unsere Steinmontagen und klassischen Grundmontagen aus. Und dann begann das, was unser Hobby so besonders macht – das gemeinsame Warten. Bei gutem Essen, tiefen Gesprächen und viel Gelächter ließen wir die Seele baumeln. Die Rednitz zeigte sich von ihrer idyllischen Seite und bot uns die perfekte Kulisse, um den stressigen Trubel des Alltags für eine Weile komplett zu vergessen.
Eine ruhige Nacht am Fluss
Die Ruten blieben gespannt, die Knicklichter leuchteten in der Dunkelheit. Auch wenn die Welse uns an diesem Abend die kalte Schulter zeigten – bis auf ein paar kleine, vorsichtige Zupfer blieben die großen Bisse leider aus. Doch das gehört beim Angeln eben dazu. In den frühen Morgenstunden packten wir schließlich müde, aber glücklich und tiefenentspannt unser Tackle zusammen und räumten den Platz.
Es war ein großartiger Gemeinschaftstag, der nach einer Wiederholung schreit. Der Fisch des Lebens wartet da draußen – und wir kommen definitiv wieder!
Petri Heil
Alexander Nied
Komm. stv. Jugendwart



