wir müssen euch heute darüber informieren, dass unser Vereinsgrundstück in Schwarzhofen ab sofort und bis auf Weiteres komplett gesperrt ist.
Ein schweres Unwetter hat vor Ort zu erheblichen Sturmschäden geführt. Da aktuell eine akute Gefahr durch herabstürzende Äste und Bäume besteht, zudem die Hütte beschädigt wurde, ist das Betreten und die Nutzung des Geländes aus Sicherheitsgründen strikt untersagt!
Die Sicherheit unserer Mitglieder hat für uns oberste Priorität.Wir arbeiten bereits an einer Lösung, um die Schäden so schnell wie möglich zu beseitigen. Sobald das Grundstück wieder sicher ist und freigegeben werden kann, werden wir euch umgehend informieren.
Wir danken euch herzlich für euer Verständnis und die strikte Beachtung dieser Sperrung!
vielen Dank für eure zahlreichen Nachrichten und die wertvollen Rückmeldungen zu den rückläufigen Forellen-Fangquoten in der Rednitz. Euer aufmerksames Feedback ist für unsere Hegearbeit unverzichtbar, und wir nehmen eure Beobachtungen sehr ernst.
Vorab die wichtigste Information zur Beruhigung, am Fischbesatz liegt es nicht – dieser wird von uns weiterhin im gewohnten und vollen Umfang durchgeführt. Dass die Forellenbestände dennoch rückläufig sind, basiert auf einem vielschichtigen ökologischen Problemkomplex. Wir überwachen diese Entwicklung intensiv und leiten bereits erste Gegenmaßnahmen ein.
Zusammenfassend lässt sich sagen, während der wachsende Wallerbestand als Prädator einen spürbaren Jagddruck ausübt, operiert die Rednitz bei sommerlichen Wassertemperaturen von 19 bis 24 °C für Salmoniden bereits in einem kritischen physiologischen Grenzbereich.
Die primären physikalischen, biologischen und strukturellen Faktoren haben wir nachfolgend fachlich für euch aufbereitet:
Aufgrund anhaltender Niederschlagsarmut und einer langanhaltenden Hitzewelle verzeichnen die Gewässerpegel weitläufig einen besorgniserregenden Niedrigstand. Dies hat in vielen Gewässern zu einem drastischen Anstieg der Wassertemperaturen geführt. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wurde die Rednitz in den vergangenen Wochen verstärkt mit Tiefenwasser aus dem Rothsee gespeist. Die gesteigerte Wasserabgabe spiegelt sich deutlich im extrem niedrigen Wasserstand der Hauptsperre wieder. Der Rothsee bildet das funktionale Herzstück der Donau-Main-Überleitung. Das System speichert Wasser, welches bei ausreichenden Pegeln aus Altmühl und Donau über den Main-Donau-Kanal nach Norden gepumpt wird. Bei Bedarf wird dieses kältere Wasser über Zuflüsse wie die Kleine Roth in die Rednitz abgegeben, die sich in Fürth mit der Pegnitz zur Regnitz vereint.
Diese kontinuierliche Kaltwasserzuführung stabilisiert das Ökosystem der Rednitz maßgeblich. Ohne diese Stützungsmaßnahme wäre der Fischbestand akut gefährdet, was analog zu anderen Fischereivereinen zu einem drastischen Fischsterben geführt hätte. Dennoch sind die Temperaturen deutlich erhöht.
Ab 18 °C Stressphase
Der Sauerstoffgehalt im Wasser sinkt, während der Stoffwechsel der Fische steigt. Bei einem Sauerstoffgehalt von 6 bis 7 mg/l geraten Forellen unter Stress und stellen die Nahrungsaufnahme ein und zeigen Wachstumsstörungen – es beginnt der kritische Phase. Um Nahrung überhaupt verstoffwechseln zu können, verbrauchen Forellen enorme Mengen Sauerstoff. Eine Faustregel in der Fischzucht besagt, dass die Fische pro 1 kg gefüttertem Futter etwa 0,3 bis 0,5 kg reinen Sauerstoff für die Verdauung benötigen. Durch das Einstellen der Nahrungsaufnahme schützen sich die Fische vor dem Erstickungstod.
Ab 20 °C Kritische Phase
Ernsthafte gesundheitliche Probleme und eine stark erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten oder Parasiten setzen ein. Höhere Temperaturen begünstigen Krankheitserreger wie den Parasiten Tetracapsuloides bryosalmonae, den Erreger der PKD (Proliferative Nierenkrankheit), die bei Wassertemperaturen über 15 °C für Forellen oft tödlich verläuft.
2. Biologische Faktoren und Nahrungskonkurrenz
Der Klimawandel
Dass Waller überhaupt vermehrt in klassischen Forellengewässern (wie größeren Flüssen der Äschen- und Barbenregion oder tiefen Seen) vordringen und sich dort explosionsartig vermehren, liegt an den steigenden Wassertemperaturen. In kühleren, schnell fließenden Gebirgsbächen (Oberlauf) hat der Waller meist keine Chance. In tieferen, langsamer fließenden oder gestauten Abschnitten hingegen verschieben sich die Bedingungen massiv zugunsten des Wallers.
Gewinner des Klimawandels
Während die Forelle leidet, profitieren eurytherme (wärmetolerante) Arten. Neben dem Waller breiten sich auch andere Cypriniden (Karpfenartige) aus und konkurrieren mit jungen Forellen um die Nahrung (v.a. Bachflohkrebse und Insektenlarven).
Prädatoren
Neben dem Wels nutzen auch Kormorane und Gänsesäger die durch den Hitzestress geschwächten Forellen in den flachen, ungeschützten Abschnitten der Rednitz als leichte Beute.
Als opportunistischer Jäger sind Welse extrem anpassungsfähig und fressen, was in rauen Mengen verfügbar und leicht zu erbeuten ist. In Gewässern, in denen Forellen (z. B. durch regelmäßigen Besatz) die dominante oder leicht zugängliche Fischart darstellen, passen Waller ihre Ernährung an und jagen diese gezielt.
Waller jagen bevorzugt in der Dämmerung und nachts. Da Forellen Sichträuber sind und sich nachts oft am Gewässergrund oder in Ufernähe ausruhen, sind sie für den Waller eine leichte Beute. Große Waller (ab ca. 1,20 bis 1,50 Metern) können problemlos selbst kapitale Forellen im Ganzen verschlingen. Der Wels besetzt Unterstände, Gumpen und tiefe Kehren. Forellen werden aus ihren bevorzugten Einständen vertrieben, was zu Dauerstress, geringerem Wachstum und einer höheren Anfälligkeit für Krankheiten führt.
Kleinere und mittlere Waller ernähren sich intensiv von Flusskrebsen, Insektenlarven und kleineren Fischen. Dies sind exakt die Hauptnahrungsquellen von unseren Bachforellen, was zu einer extremen Nahrungskonkurrenz führt.
3. Strukturelle Probleme und Verbauung
Mangel an Schatten und Deckung
Der Rednitz fehlen in vielen Abschnitten (nicht unser Gewässerabschnitt) dichte, schattenspendende Ufergehölze, die das Gewässer kühlen könnten. Ohne Totholz und Unterstände fehlen Forellen die Rückzugsorte vor Hitze und Prädatoren.
Unterbrechung der Wanderwege
Forellen müssen im Sommer kühlere Nebengewässer oder tiefere, grundwassergespeiste Gumpen aufsuchen können. Querbauwerke und Wehre ohne funktionierende Fischtreppen blockieren diese überlebenswichtigen Wanderungen sowie den Zug zu den Laichplätzen im Herbst.
4. Fehlende Laichhabitate
Durch Starkregenereignisse und landwirtschaftliche Einträge kommt es zu einem vermehrten Eintrag von Schlamm und Feinsedimenten in die Rednitz. Diese feinen Ablagerungen verstopfen die für Salmoniden essenziellen Kiesbetten und zerstören somit die natürlichen Laichplätze. Abgelegte Forelleneier werden dadurch von Sedimentschichten überlagert und ersticken aufgrund mangelnder Sauerstoffzufuhr. Infolgedessen ist eine natürliche Reproduktion der Bestände im Gewässer nahezu unmöglich.
Gemeinsam für die Zukunft unserer Rednitz
Wir hoffen, dass wir euch mit diesen Einblicken einen verständlichen Überblick über die aktuellen Herausforderungen an unserem Gewässer geben konnten. Auch wenn die Natur uns derzeit einiges abverlangt, dass Wohl unserer Rednitz und ihrer Fischbestände liegt uns allen am Herzen. Als Fischergemeinschaft sind wir diesen Entwicklungen nicht machtlos ausgeliefert. Die Natur besitzt enorme Regenerationskräfte. Das funktionierende Stützsystem des Rothsees zeigt zudem, dass wir über wichtige Hebel zum Schutz unseres Gewässers verfügen.
Wir lassen uns die Freude am Wasser nicht nehmen und wünschen euch für die kommenden Stunden am Gewässer von ganzem Herzen eine entspannte Zeit, tolle Naturerlebnisse und natürlich trotz allem ein kräftiges Petri Heil!
auf der vergangenen Jahreshauptversammlung wurde intensiv über die rechtliche und finanzielle Aufstellung unseres Vereins diskutiert. Aus den Reihen der Mitglieder erging dabei der klare Auftrag an die Vereinsverwaltung, für die anstehenden Verlängerungen von Gewässerpachtverträgen eine rechtssichere Lösung zu erarbeiten, ohne dabei die pauschalen finanziellen Freigrenzen des Vorstands anzuheben.
Erläuterung der Satzungsänderungen in Videoform
Diesem Auftrag folgend hat die Verwaltung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Ehrenamt (Versicherungsgesellschaft und Rechtsberatung unseres Vereins) ein aufeinander abgestimmtes Paket an Satzungsänderungen ausgearbeitet. Diese Anpassungen sichern unsere Gewässerbestände, stärken die internen Kontrollmechanismen, reduzieren Verwaltungskosten und erweitern die Möglichkeiten zur direkten Mitgliederbeteiligung.
Nachfolgend werden die einzelnen Anpassungen und deren sachliche Begründungen erläutert, der genaue Wortlaut findet sich darunter.
1. Rechtssicherheit bei der Verlängerung von Gewässerpachten (§ 12 Abs. 3)
Die Ausgangslage: Um im Wettbewerb um Pachtgewässer jederzeit handlungsfähig zu sein, benötigt der Verein die Möglichkeit, bestehende Verträge fristgerecht und rechtssicher zu verlängern. Die Vergabe höherer pauschaler Finanzkompetenzen an den Vorstand wurde auf der letzten Jahreshauptversammlung durch die Mitglieder jedoch bewusst abgelehnt.
Die Neuregelung: Es wird eine spezifische Sonderregelung für die Verlängerung bestehender Gewässerpachtverträge eingeführt. Im Außenverhältnis (gegenüber dem Verpächter) ist der Vorstand uneingeschränkt vertretungsbefugt, um Verträge ohne Zeitverzug sichern zu können. Im Innenverhältnis ist der Vorstand jedoch verpflichtet, vorab die Zustimmung der Verwaltung einzuholen. Wichtig: Der Neuabschluss von Pachtverträgen fällt ausdrücklich nicht unter diese Ausnahme. Hierüber entscheidet weiterhin die Mitgliederversammlung.
Die Ausgangslage: Die Diskussionen auf der letzten Versammlung haben verdeutlicht, dass die Mitglieder der Einräumung weitreichender finanzieller Kompetenzen an den Vorstand kritisch gegenüberstehen.
Die Neuregelung: Die Vereinsverwaltung hat sich vor diesem Hintergrund dazu entschlossen, die finanziellen Freigrenzen des Vorstands im Innenverhältnis freiwillig herabzusetzen. Künftig ist die eigenständige Vertretungsmacht für Rechtsgeschäfte des Tagesgeschäfts auf 5.000 € im Einzelfall beschränkt. Bei Beträgen zwischen 5.000 € und 30.000 € ist ein vorheriger Beschluss der Verwaltung zwingend erforderlich. Beträge über 30.000 € bedürfen unverändert der Zustimmung der Mitgliederversammlung.
3. Gewährleistung der Handlungsfähigkeit der Verwaltung durch das Umlaufverfahren (§ 18 Abs. 5)
Die Ausgangslage: Durch die Herabsetzung der vorstandseigenen Freigrenze auf 5.000 € entsteht im Vereinsalltag das Risiko von Verzögerungen bei unvorhergesehenen, dringlichen Ausgaben, da reguläre Gremiensitzungen koordinationsintensiv sind.
Die Neuregelung: Als notwendiges Gegenstück zu der reduzierten Freigrenze wird das Umlaufverfahren in Textform (z. B. per E-Mail) eingeführt. Die Verwaltung kann Beschlüsse dadurch künftig zeitnah und rechtssicher auf digitalem Weg fassen. Die Abstimmungsfrist beträgt im Regelfall 48 Stunden und kann in begründeten, dringenden Fällen auf 24 Stunden verkürzt werden. Die Kontrolle durch das erweiterte Gremium bleibt somit vollständig gewahrt, während der Verein handlungsfähig bleibt.
4. Erweiterte Mitgliederbeteiligung und Wirtschaftlichkeit (§ 19 & § 25a)
Die Ausgangslage: Die rege und konstruktive Beteiligung der Mitglieder auf der letzten Versammlung und die Teilnahme an der letzten Umfrage zum Königsfischen hat gezeigt, dass ein großes Interesse an der direkten Mitgestaltung des Vereinslebens besteht. Diesen Weg möchte die Verwaltung konsequent fortführen.
Die Neuregelung: Wir verankern den Mitgliederentscheid als neues Organ der Willensbildung in der Satzung. Dies ermöglicht es der Verwaltung, wichtige Sachthemen im Wege einer Abstimmung in Textform (z. B. über ein sicheres digitales Verfahren) gemeinsam mit den Mitgliedern zu entscheiden. Hierdurch wird die Handlungsfähigkeit des Vereins verbessert: Sollten dringliche finanzielle Beschlüsse anstehen, die über der 30.000-€-Grenze liegen und somit in die Zuständigkeit der Mitglieder fallen, muss nicht mehr zwingend eine kostspielige Präsenzversammlung einberufen oder monatelang auf die Jahreshauptversammlung gewartet werden. Die Verwaltung kann zeitnah ein bindendes Votum der Basis einholen. Ein Mindestquorum von 20 % stellt sicher, dass Beschlüsse auf einer breiten Basis getragen werden. Essenzielle Kernthemen wie Satzungsänderungen, Wahlen und Beitragsfestsetzungen bleiben satzungsgemäß der physischen Mitgliederversammlung vorbehalten.
5. Organisatorische Neuordnung der Vereinsordnungen (§ 25)
Die Ausgangslage: In der aktuellen Satzung sind die Disziplinar- und die Gewässerordnung als feste Bestandteile definiert. Dies hat zur Folge, dass jede fachliche Anpassung – beispielsweise die Änderung eines Schonmaßes oder einer vereinsinternen Frist – rechtlich eine Satzungsänderung darstellt. Dies erfordert zwingend eine notarielle Beglaubigung und die Eintragung im Vereinsregister, was mit unnötigen Gebühren und zeitlichen Verzögerungen verbunden ist.
Die Neuregelung: Die Ordnungen werden formell aus der Hauptsatzung ausgegliedert. Sie bleiben für alle Mitglieder weiterhin absolut verbindlich. Die Verwaltung kann notwendige fachliche Anpassungen künftig jedoch direkt beschließen, wodurch sie sofort wirksam werden und administrative Kosten für den Verein entfallen.
Die vorgeschlagenen Textänderungen wurden im Vorfeld durch das Deutsche Ehrenamt rechtlich geprüft. Das gesamte Änderungspaket wird den Mitgliedern auf der kommenden Versammlung zur Beschlussfassung vorgelegt. Für fachliche Fragen im Vorfeld stehen die Mitglieder der Verwaltung gerne zur Verfügung.
Anlage: Zusammenstellung der Satzungsänderungen zur Prüfung
Unveränderte und alte Texte sind in grau aufgeführt. Neue Texte in schwarz.
§ 12 Der Vorstand
[Absatz 1 bleibt unverändert]
(2) Bisher: Der Vorstand kann Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert bis 10.000,00 Euro durchführen. (2) Im Innenverhältnis ist die Vertretungsmacht des Vorstands für Rechtsgeschäfte auf einen Betrag von bis zu 5.000 € im Einzelfall beschränkt. (3) Für die Verlängerung bestehender Gewässerpachtverträge gelten diese Wertgrenzen nicht; der Vorstand ist hierfür im Außenverhältnis unbeschränkt vertretungsbefugt. Intern bedarf er jedoch der vorherigen Zustimmung der Verwaltung und hat die Mitglieder auf der nächsten Mitgliederversammlung nachträglich zu informieren. Der Neuabschluss von Pachtverträgen fällt nicht unter diese Ausnahme.
§ 16 Zuständigkeit der Verwaltung
[Absätze 1–4 bleiben unverändert]
(5) Bisher: Bei Rechtsgeschäften des Vereins, deren Wert höchstens 10.000,00 EUR beträgt, ist der Vorstand i.S.d. § 12 der Satzung ohne weitere Zustimmung vertretungsberechtigt. Bei einem Wert der 10.000,00 EUR, nicht aber 30.000,00 EUR übersteigt, beschließt die Verwaltung, vor Abschluss des Rechtsgeschäfts, ob dem zugestimmt wird. Bei Beträgen über 30.000,00 € muss ein Beschluss durch die Mitgliederversammlung herbeigeführt werden
(5) Bei Rechtsgeschäften des Vereins, deren Wert mehr als 5.000 € bis zu 30.000 € beträgt, beschließt die Verwaltung vor Abschluss des Rechtsgeschäfts, ob dem zugestimmt wird. Bei Beträgen über 30.000 € muss ein Beschluss durch die Mitgliederversammlung herbeigeführt werden, sofern nicht die Sonderregelung für Gewässerpachtverträge (§ 12 Abs. 3) greift.
§ 18 Einberufung und Beschlussfassung der Verwaltung
[Absätze 1–5 bleiben unverändert]
(5)Wird ergänzt durch: Beschlüsse der Verwaltung können im Wege eines Umlaufverfahrens in Textform (z. B. E-Mail) gefasst werden. Die Einleitung erfolgt durch den Vorstand (§ 12 Abs. 1) unter Beifügung der Abstimmungsfrist und aller entscheidungsrelevanten Informationen. Die Frist beträgt im Regelfall mindestens 48 Stunden, kann jedoch in begründeten dringenden Fällen auf 24 Stunden festgesetzt werden. Ein Beschluss ist gültig, wenn die Mehrheit der stimmberechtigten Verwaltungsmitglieder zustimmt und kein Mitglied der Verwaltung dem Verfahren innerhalb der Frist widerspricht. Die Ergebnisse sind digital zu archivieren und zwingend in das Protokoll der nächsten Verwaltungssitzung aufzunehmen.
§ 19 Mitgliederversammlung
Darunter sind zu verstehen: a) die Jahreshauptversammlung (ordentliche Mitgliederversammlung) b) die außerordentliche Mitgliederversammlung c) der Mitgliederentscheid (§ 25a)
§ 25 Disziplinar- und Gewässerordnung
[Absatz 1 bleibt unverändert]
(2) Bisher: Disziplinar- und Gewässerordnung sind Bestandteile der Vereinssatzung. (2) Die Disziplinar- und Gewässerordnung sowie sonstige von der Verwaltung erlassene Geschäftsordnungen sind nicht Bestandteil dieser Satzung, jedoch für alle Mitglieder verbindlich.
§ 25a Mitgliederentscheide
[Neuer Paragraph]
(1) Zu wichtigen Vereinsangelegenheiten kann die Verwaltung einen bindenden Mitgliederentscheid in Textform (z. B. digital) durchführen. Ausgenommen hiervon sind Satzungsänderungen, Wahlen, Beitragsfestsetzungen und die Vereinsauflösung; diese bleiben der Mitgliederversammlung vorbehalten. (2) Der Entscheid ist gültig, wenn sich mindestens 20 % der stimmberechtigten Mitglieder durch Abgabe einer Stimme (Ja, Nein oder Enthaltung) beteiligen (Mindestquorum); die Verwaltung kann vorab ein höheres Quorum festlegen. (3) Ein Widerspruch gegen das Ergebnis muss innerhalb von einer Woche nach Bekanntgabe in Textform bei der Verwaltung eingereicht werden. Ein form- und fristgerechter Widerspruch setzt die Gültigkeit des Beschlusses vorerst nicht aus. Die Verwaltung prüft die Einwände und entscheidet innerhalb von vier Wochen abschließend, ob dem Widerspruch stattgegeben wird. (4) Die Kriterien und das genaue Verfahren des Mitgliederentscheids regelt die allgemeine Geschäftsordnung.
am Freitag, den 18.09.2026 findet in unserem Vereinslokal Gesellschaftshaus Gartenstadt, Buchenschlag 1, 90469 Nürnberg um 19.00 Uhr unsere außerordentliche Halbjahresversammlung statt.
Hierzu laden wir Sie herzlich ein und würden uns freuen, Sie begrüßen zu dürfen. Nicht anwesende bzw. verhinderte Mitglieder sind an die in der Versammlung gefassten Beschlüsse und Entscheidungen gebunden.
Zur Halbjahresversammlung laden wir in Form einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gemäß § 23 unserer Satzung ein, da wir nur so Beschlussfassungen und Nachwahlen durchführen können.
wir freuen uns, euch eine positive Nachricht von unserem Vereinsgewässer zu bringen. Wie angekündigt, haben wir heute die neuen Schilder an den angelegten Angelplätzen am Birkensee angebracht.
Unser Ziel ist es, für ein noch besseres und verständnisvolleres Miteinander zwischen uns Anglern und den Badegästen vor Ort zu sorgen. Auf den Schildern befindet sich ein praktischer QR-Code. Über diesen können Badegäste ab sofort jederzeit unsere geltende Geländeordnung einsehen. So schaffen wir direkt vor Ort Transparenz und Klarheit.
Der QR-Code verweist auf nachfolgende Seite auf unserer Website:
Für euch zur Info: Die sieben Angelbereiche an der Ostseite sind exklusiv für unsere Vereinsmitglieder reserviert und für Badegäste gesperrt.
Wir hoffen, dass ihr dort nun ganz in Ruhe eurem Hobby nachgehen könnt.
Ab 2027 werden wir zusätzlich zwei kleine Arbeitsdienste dort ansetzen um die angelegten Angelplätze vom Vegetationswuchs freizuhalten und damit eine durchgängige Nutzbarkeit zu erhalten. Diese sind für Ende Mai und Ende Juli künftig vorgesehen.
Wir wünschen euch weiterhin eine entspannte Zeit am Wasser und allzeit Petri Heil!
Unsere vereinsübergreifende Jugendarbeit wächst weiter! In diesem Jahr durften wir die Fischerjugend aus Scheinfeld bei uns begrüßen. Sechs hochmotivierte Nachwuchsangler nahmen die Anreise auf sich, um gemeinsam mit zehn Jugendlichen aus unserer eigenen Gruppe einen tollen Tag am Wasser zu verbringen.
Schattenplätze und eine wichtige Mission Die Entscheidung für den LDM-Kanal stellte sich als goldrichtig heraus. Bei den hohen Temperaturen suchten sich alle Teilnehmer erst einmal einen gemütlichen, schattigen Angelplatz unter den Bäumen. Im Fokus unseres Hegefischens stand diesmal eine ganz besondere Mission: die gezielte Dezimierung der Grasfische (Amur).
Michaelas großer Fang Die Fische zeigten sich hitzebedingt zwar etwas träge, doch der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten! Michaela bewies echtes Anglerglück und landete den einzigen Grasfisch des Tages. Zusätzlich wanderten noch einige stattliche Karpfen und Aale in die Unterkescher.
Freunde finden und Zukunft planen Am Ende des Tages waren sich alle einig, das Event war ein voller Erfolg! Die Stimmung war großartig und die Freundschaft zwischen den Vereinen ist enger denn je. Deshalb steht das nächste Highlight auch schon fest. Unser Gegenbesuch bei unseren Freunden in Scheinfeld ist bereits für den 3. Oktober fest beschlossene Sache!
Ein herzliches Petri Heil an alle, die gerade am Wasser sitzen!
An der Umfrage beteiligten sich 235 Mitglieder und gaben der Vereinsführung damit breiten Rückenwind, da 84,5 % solche Befragungen auch in Zukunft häufiger ausdrücklich begrüßen. Da das Miteinander im Vordergrund steht und die Anfahrt nach Ornbau oft als Hürde gilt, soll das bisherige Format entzerrt werden. Künftig möchten wir Nürnberg und Ornbau als Veranstaltungsorte nutzen – beide Events werden unterschiedlich ausgerichtet, organisatorisch schlanker aufgestellt und machen richtig Lust aufs Vereinsleben; es lohnt sich also, den ganzen Artikel zu lesen, um die Hintergründe zu kennen!
Liebe Vereinsmitglieder,
zunächst möchten wir uns herzlich bei allen bedanken, die sich an unserer Umfrage zum Königsfischen beteiligt haben. Mit 235 Rückmeldungen war die Beteiligung erfreulich hoch. Damit hat sich rund ein Viertel unserer Mitglieder – über alle Mitgliedsgruppen hinweg (Aktive, Passive und Jugend) – an der Umfrage beteiligt. Die zahlreichen sachlichen Kommentare und Anregungen zeigen, wie wichtig unseren Mitgliedern das Königsfischen und das Vereinsleben insgesamt sind.
In der Einleitung zur Umfrage hatten wir geschrieben, dass das Königsfischen in Ornbau seit über 55 Jahren fest zu unserem Vereinsleben gehört und Traditionen für unseren Verein einen hohen Stellenwert haben. Gleichzeitig verändern sich Menschen, Rahmenbedingungen und auch Vereine. Deshalb ist es wichtig, Bewährtes von Zeit zu Zeit zu hinterfragen und gemeinsam zu überlegen, wie sich Traditionen sinnvoll weiterentwickeln lassen.
Genau dieses ehrliche Stimmungsbild wollten wir mit der Umfrage einholen. Die Ergebnisse sollen dem Vorstand als Grundlage für die weitere Diskussion dienen. Es handelte sich dabei bewusst nicht um eine Abstimmung, sondern um eine Möglichkeit, Meinungen, Wünsche und Anregungen aus der Mitgliedschaft zu sammeln.
Im Folgenden möchten wir euch die wichtigsten Ergebnisse vorstellen, häufig genannte Anregungen aus den Freitextantworten zusammenfassen und einen ersten Ausblick geben, welche Überlegungen sich daraus für die zukünftige Ausrichtung unserer Vereinsveranstaltungen ergeben könnten.
Warum wir uns mit dem Königsfischen beschäftigen
Das Königsfischen ist seit über 55 Jahren fester Bestandteil unseres Vereinslebens. Es steht für Gemeinschaft, Tradition und das Miteinander im Verein – Werte, die auch in unserer Satzung fest verankert sind.
Gleichzeitig haben sich die rechtlichen Rahmenbedingungen in den vergangenen Jahren weiterentwickelt. Nach den aktuellen Empfehlungen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) sowie des Landesfischereiverbands Bayern dürfen Gemeinschaftsfischen nicht den Charakter eines reinen Angelwettbewerbs haben. Im Mittelpunkt müssen vielmehr die Gemeinschaft, die waidgerechte Ausübung der Fischerei und die Hege unserer Gewässer stehen.
Vor diesem Hintergrund möchten wir unsere Vereinsveranstaltungen frühzeitig an den aktuellen rechtlichen Rahmen anpassen und gleichzeitig den Charakter und die Tradition des Königsfischens bewahren. Die Umfrage sollte uns dabei helfen zu verstehen, welche Aspekte unseren Mitgliedern besonders wichtig sind und welche Ideen sie für die zukünftige Ausgestaltung unserer Vereinsveranstaltungen haben.
Ich nehme regelmäßig am Königsfischen teil (Einzelantwort, 235 Antworten)
Erkenntnis: Etwa die Hälfte der Befragten nimmt derzeit nicht am Königsfischen teil. Der Kern regelmäßiger Teilnehmender liegt bei ca. 30,7 % („fast jedes Jahr“ bis „häufig“).
Bewertung: Obwohl das Königsfischen unser traditionsreichstes Fest ist, sprechen die Zahlen eine klare Sprache: Bei rund 85 Teilnehmenden (Vor-Ort Zählung) und grob 800 aktiven Mitgliedern erreichen wir quasi 90 % des Vereins nicht. Der Aufwand hinter der Organisation steht damit in einem spürbaren Missverhältnis zur tatsächlichen Beteiligung. Unser Ziel muss es sein, Formate zu schaffen, die wieder die breite Masse unserer Angelfreunde ansprechen.
Ich nehme teil wegen (Mehrfachantwort)
Erkenntnis: Die Auswertung zeigt, dass für 78,0 % der Teilnehmenden das Miteinander und das Gemeinschaftserlebnis im Verein der zentrale Grund für die Teilnahme ist, während der sportliche Aspekt (47,7 %) erst an zweiter Stelle folgt. Materielle Anreize wie Preise (28,8 %) oder ein Pflichtgefühl gegenüber dem Verein (6,1 %) spielen hingegen weniger eine Rolle. Das Königsfischen wird von den Mitgliedern somit primär als geselliges Vereinsevent und nicht als preisgetriebene Wettkampfveranstaltung wahrgenommen.
Bewertung: Die Mitglieder sehen das Königsfischen vorrangig als soziales Event und entsprechen damit exakt dem Zielbild einer modernen Vereinsveranstaltung. Dies deckt sich auch vollständig mit den aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen und Vorgaben (u. a. den LGL-Hinweisen zum Königs- und Pokalfischen in Bayern), die den Fokus klar auf die Pflege der Gemeinschaft sowie die Hege legen und reine Wettbewerbs- oder Trophäenveranstaltungen ablehnen.
Mir ist Ornbau als fester Austragungsort wichtig (Einzelantwort)
Erkenntnis: Die Auswertung zur Frage nach der Bedeutung von Ornbau als festen Austragungsort zeigt eine klare Ablehnung einer dauerhaften Festlegung: Mit 47,4 % lehnt knapp die Hälfte der Befragten Ornbau als festen Standort ab (Mittelwert 2,65 von 5,0), wobei die Kategorie „Stimme gar nicht zu“ mit 37,6 % die mit Abstand größte Einzelgruppe bildet. Demgegenüber befürworten lediglich 28,6 % der Mitglieder den Standort Ornbau als feste Größe, während 23,9 % eine neutrale Haltung einnehmen. Das Ergebnis belegt eindeutig, dass Ornbau in der breiten Mitgliedschaft nicht mehr als unverzichtbarer oder alternativloser Veranstaltungsort wahrgenommen wird.
Bewertung: Das Signal der Mitgliedschaft ist klar: Eine starre Fixierung auf Ornbau wird abgelehnt. Dennoch zeigt die Zustimmung von knapp 29 %, dass es weiterhin eine solide Basis für den Standort gibt – Ornbau sollte daher nicht gestrichen, sondern künftig flexibel als eine von mehreren Optionen im Veranstaltungskalender genutzt werden.
Ich würde mich freuen, wenn zukünftig mehr Gewässer zum Fischen freigegeben werden
Erkenntnis: Eine relative Mehrheit spricht sich klar für die Freigabe weiterer Gewässer aus, allerdings sind die Rückmeldungen innerhalb der Mitgliedschaft sehr breit gefächert.
Bewertung: Anstatt einer starren Ja/Nein-Entscheidung empfiehlt es sich daher, künftig flexibel vorzugehen und verschiedene Ansätze schrittweise auszuprobieren.
Ich finde, ein Nürnberger Verein sollte seine Feste auch in Nürnberg feiern
Erkenntnis: Dieses Ergebnis fügt sich nahtlos an die Auswertung zur Ornbau-Frage an: Während dort eine starre Festlegung auf Ornbau abgelehnt wurde, unterstreicht die Mehrheit von über 50 % hier den Wunsch nach Heimatnähe. Das Signal der Mitgliedschaft lautet ganz klar „Sowohl-als-auch“ statt „Entweder-oder“: Die Mitglieder möchten den Standort Ornbau keineswegs komplett aufgeben, wünschen sich aber ergänzend oder abwechselnd echte Vereinsfeste im Nürnberger Raum, um die Bindung vor Ort zu stärken und die Anreisedistanzen zu reduzieren.
Bewertung: Aus den Umfrageergebnissen – insbesondere im Zusammenspiel mit der Ablehnung einer starren Fixierung auf Ornbau – ergibt sich ein klarer Auftrag an die Verwaltung, ein neues Veranstaltungskonzept zu entwickeln.
Rückblick & Zufriedenheit: Organisation, Verpflegung und Preise
Königsfischen 2026: Die Organisation dieses Jahr hat gut geklappt
Königsfischen 2026: Die Auswahl und der Preis des Essens war angemessen
Königsfischen 2026: Die Menge und der Wert der ausgegebenen Preise waren angemessen
Erkenntnis: Die Teilnehmer bewerten das Königsfischen 2026 durchweg positiv und stellen der Ausrichtung ein sehr gutes Zeugnis aus: Die Organisation stieß auf hohe Anerkennung, ebenso zeigten sich die Mitglieder mit der Auswahl und den Preisen beim Essen sowie mit Menge und Wert der ausgegebenen Sachpreise größtenteils sehr zufrieden.
Bewertung: Die Ergebnisse zeigen klar, dass die Verwaltung in den Kernbereichen Organisation, Verpflegung und Preisgestaltung solide und verlässlich arbeitet. Es besteht an diesen Punkten kein grundlegender Reformbedarf, sondern lediglich Potenzial für Optimierungen und Feinjustierungen im Kleinen. Die großen Hebel zur Steigerung der Teilnehmerzahlen liegen somit nicht im operativen Ablauf vor Ort, sondern an anderer Stelle (insbesondere bei der Termin- und Ortswahl).
Königsfischen 2026: Ich war nicht dabei (Mehrfachnennung)
Bewertung: Die beiden Hauptgründe für das Fernbleiben – Terminprobleme und die Anfahrtsdistanz – lassen sich durch ein einziges strategisches Konzept gleichzeitig abfedern: Die Entzerrung in zwei oder mehrere unterschiedlichen Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten über das Jahr verteilt.
Dass knapp ein Viertel der Befragten grundsätzlich kein Interesse an solchen Veranstaltungen hat, sollte nicht als Verlust, sondern als Motivation für einen gezielten Dialog über deren Wünsche verstanden werden. Durch vielfältige und differenzierte Veranstaltungskonzepte bietet sich dem Verein die große Chance, auch diese Mitglieder wieder aktiv in das Vereinsleben einzubinden.
Ich wünsche mir zukünftig mehr solcher Umfragen zu wichtigen Vereinsthemen
Bewertung: Dieses Votum ist ein überwältigender Vertrauensbeweis und ein klares Mandat für die Führung des Vereins. Mit einem Spitzenwert von 84,5 % Zustimmung bestätigen die Mitglieder den gewählten Kurs, wichtige Entscheidungen nicht mehr nur hinter verschlossenen Türen zu treffen, sondern die Basis aktiv einzubinden.
Die enorm hohe Beteiligung und das klare Feedback zeigen, dass in der Mitgliedschaft der Wunsch nach Transparenz, Mitsprache und moderner Vereinskultur tief verankert ist. Für die Verwaltung ist dieses Ergebnis die beste Bestätigung, dieses Instrument der digitalen Mitgliederbefragung beizubehalten und künftig als festen Standard bei strategischen Zukunftsfragen zu etablieren.
Was liegt dir noch auf dem Herzen? (Freitextantwort)
Lob, Dank & Rückenwind für die Vereinsführung
In den offenen Rückmeldungen äußert sich ein bedeutender Teil der Befragten sehr wertschätzend über den aktuellen Kurs der Vereinsführung. Besonders hervorgehoben werden die spürbare Transparenz, der neue Schwung in der Vereinsarbeit sowie die direkte und regelmäßige Kommunikation über digitale Kanäle wie WhatsApp. Die Mitglieder begrüßen die behutsame Modernisierung ausdrücklich und sprechen dem Vorstand mit zahlreichen Bekräftigungen wie „Weiter so!“ einen starken Rückenwind für die künftige Arbeit aus.
Fairness & Modus beim Königsfischen
Ein zentrales Anliegen vieler Freitext-Antworten betrifft die Chancengleichheit beim Königsfischen. Kritisch angemerkt wird vor allem ein wahrgenommener Heimvorteil in Ornbau, wo Angelplätze teils schon Tage vor der Veranstaltung freigeschnitten, besetzt oder intensiv angefüttert werden. Um den Event für alle Befragten fairer und attraktiver zu gestalten, regen die Mitglieder an, das Abwiegen durch eine gewichtsunabhängige Bepunktung verschiedener Fischarten aufzuwerten und bei Veranstaltungen an externen Standorten die heimischen Nürnberger Gewässer nicht zeitgleich komplett zu sperren.
Preisgestaltung: Weniger ist mehr
Bei den Rückmeldungen zur Preisvergabe zeichnet sich ein klarer Wunsch nach Qualität statt Quantität ab. Die Befragten schlagen vor, den Kreis der Prämierten auf die Plätze 1 bis 25 zu beschränken und das Budget lieber in gezieltes, hochwertiges Angelgerät wie Ruten und Rollen zu investieren. Auf kleinteiliges Zubehör, Taschen oder Futtermittel kann im Sinne einer schlankeren und wertigeren Siegerehrung hingegen weitgehend verzichtet werden.
Die übrigen Rückmeldungen beziehen sich auf ein breites Spektrum verschiedener weiterer Fachthemen rund um Gewässerpflege, Fischbestände und organisatorische Einzelideen. Im Anhang finden sich alle anonymisierten Originaldaten der Befragung (mit entfernten Namen, da diese vereinzelt im Freitext angegeben waren) zum Nachlesen aller Antworten.
Wie geht es weiter?
Wichtiger Hinweis vorab: Die folgenden Punkte beschreiben den aktuellen Stand der vereinsinternen Überlegungen. Es handelt sich hierbei um erste Konzepte und Ideen – es ist noch nichts abschließend festgelegt.
Aus den Ergebnissen der Umfrage leitet sich ein klarer Auftrag ab: Der Verein möchte neue Wege erproben, um die Teilnahme wieder attraktiver zu machen, Anfahrtswege zu verkürzen und die Organisation spürbar zu entlasten. Der Grundgedanke besteht darin, das bisherige Format in zwei eigenständige, örtlich und zeitlich getrennte Veranstaltungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten aufzuteilen.
Konzept 1: Königsfischen als Gemeinschaftsevent
Für das kommende Jahr ist geplant, das Königsfischen testweise im Nürnberger Raum auszurichten. Ziel ist ein modernes, geselliges Vereinsfest mit niedrigschwelliger Teilnahme.
Ablauf & Zeitrahmen: Gemeinschaftsfischen am Sonntag von 06:00 bis 14:00 Uhr. Anschließend Abwiegen und gemeinsames Beisammensein in gemütlicher Runde bis ca. 20:00 Uhr.
Faire Chancen durch Tombola: Um den Gemeinschafts- und Feiercharakter klar vor den reinen Wettbewerb zu stellen, sollen die Preise über eine Tombola unter allen Teilnehmenden vergeben werden. So hat jedes Mitglied – unabhängig vom Fangerfolg – die gleiche Chance auf einen Gewinn.
Attraktives Rahmenprogramm: Zusätzliche Angebote sollen das Event aufwerten – erste Ideen reichen von einem Schnurspulservice vor Ort bis hin zu Vorführungen rund um das Thema 3D-Druck im Angelsport.
Organisatorische Entlastung: Als Veranstaltungsort wird eine bestehende Gastronomie, ein Biergarten oder ein Sportheim angestrebt. Das erspart den aufwendigen Auf- und Abbau von Festzelten und erweitert gleichzeitig das Verpflegungsangebot für die Mitglieder.
Konzept 2: Waller- & Arten-Hegefischen in Ornbau
Der Standort Ornbau bleibt ein fester und geschätzter Bestandteil unseres Vereinslebens, erhält jedoch ein maßgeschneidertes, fachlich ausgerichtetes Format.
Schwerpunkt & Nutzen: Kombination aus Wallerhegefischen und einem Hegefischen nach möglichst vielen Fischarten. Dies liefert der Gewässerbewirtschaftung wertvolle Daten, um das Vorkommen verschiedener (auch seltener) Arten exakt zu erfassen und künftige Besatzmaßnahmen gezielt zu planen.
Ablauf & Zeitrahmen: Fischen über Nacht von 18:00 Uhr abends bis 08:00 Uhr morgens. Im Anschluss gemeinsames Frühstück bzw. Frühschoppen in Ornbau mit entspanntem Ausklang bis Mittags.
Teilnahme & Rahmen: Statt eines großen Preistischs erhält jeder Teilnehmende ein Dankeschön-Geschenk. Für das Arten-Hegefischen ist das Bilden von 2er-Teams denkbar sowie eine optionale Öffnung für Gastangler.
Durch die zeitliche und räumliche Entzerrung schlägt der Verein mehrere Fliegen mit einer Klappe:
Höhere Beteiligung: Sowohl heimatnahe Angler im Nürnberger Raum als auch Fans des Standorts Ornbau erhalten ein maßgeschneidertes Angebot.
Flexible Termine: Zwei unterschiedliche Termine federn Kalenderkonflikte ab und ermöglichen mehr Mitgliedern die Teilnahme.
Schlanke Organisation: Kein Auf- und Abbau von Festzelten. Das Einbinden lokaler Geschäfte in Ornbau zur Verpflegung schont die Kräfte der Organisation und stärkt gleichzeitig die Bindung zum Ort.
Abschließender Dank des Vorstands
Der Vorstand bedankt sich ganz herzlich bei allen Mitgliedern für die rege Teilnahme und das wertvolle, konstruktive Feedback zu dieser Umfrage.
Das überwältigende Votum bestärkt uns ausdrücklich darin, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen und dem Wunsch der Mitgliedschaft nachzukommen, euch auch bei künftigen wichtigen Weichenstellungen eng, transparent und aktiv einzubinden.
die Verwaltung des Fischereiverein Nürnberg verabschiedet sich in die Sommerpause! Wir nutzen die Zeit, um etwas durchzuschnaufen, neue Energie zu tanken und frische Ideen für unser Vereinsleben zu sammeln.
Bitte beachtet unsere geänderten Öffnungszeiten im August Die Geschäftsstelle bleibt im Urlaubsmonat geschlossen und ist nur am Dienstag, den 11.08.2026 von 17:00 bis 19:00 Uhr für euch geöffnet.
Wir wünschen euch eine erholsame Sommerzeit, entspannte Stunden am Wasser und natürlich jede Menge Petri Heil!
Liebe Angelfreunde und alle, die es werden wollen,
träumst du auch davon, entspannte Stunden am Wasser zu verbringen und bald deinen ersten eigenen Fisch anzulanden? Dann haben wir gute Neuigkeiten für dich! Im September startet unser neuer Vorbereitungslehrgang für die staatliche Fischerprüfung in Bayern.
Gemeinsam zum Erfolg Die gesetzlichen Vorgaben in Bayern sind streng, aber keine Sorge. Du musst da nicht alleine durch! Der Fischereiverein Nürnberg e.V. steht dir als ältester Fischereiverein Mittelfrankens mit Rat und Tat zur Seite.
Möchtest du mehr erfahren? Alle Informationen zu den genauen Terminen, Kosten und dem Ablauf findest du unter nachfolgenden Link:
Was für ein Wochenende! Zum 55. Mal hieß es in Ornbau, ran an die Ruten für den guten Zweck! Unser Festzelt stand wie gewünscht wieder im legendären „Zwinger“ am Südwestturm. Und genau dort wurde dieses Wochenende wieder einmal bewiesen, was echte Vereinsgemeinschaft bedeutet.
Der Auftakt – Wallerhegefischen Schon nach dem Aufbau am Freitag ging es direkt los mit unserem Wallerhegefischen. Hier stand die gesetzliche Bestandsregulierung im Vordergrund – wichtig für das biologische Gleichgewicht in unseren Gewässern.
Lagerfeuer-Geschichten am Samstag Am Samstag ab 16 Uhr füllte sich der Festplatz und bis spät in den Abend wurden Anglerlatein, vergangene Geschichten und Erinnerungen ausgetauscht. Wer die beste Geschichte des Abends parat hatte, bleibt Vereinsgeheimnis – fest steht, die Stimmung war fantastisch, die Kameradschaft großartig und das Lachen hörte man vermutlich bis zum nächsten Dorf.
Sonntag – Naturpflege und kulinarischer Volltreffer Am Sonntag hieß es dann für die Teilnehmer, auf an die Altmühl, Sulzach, Wieseth und Wörnitz. Unser Gemeinschafts- und Hegefischen stand ganz im Zeichen des aktiven Naturschutzes. Während am Wasser konzentriert bis 11 Uhr gearbeitet wurde, zog ein unwiderstehlicher Duft über den Festplatz. Die Firma Glaser traf mit goldbraunen Grillhähnchen, ofenfrischem Krustenbraten und saftigem Rollbraten voll ins Schwarze. Ein absoluter Gaumenschmaus für alle Gäste, Mitglieder und unsere geladenen Ehrengäste!
Hand in Hand für den Naturschutz Als moderne Angler übernehmen wir Verantwortung für die Natur. Alles lief vorbildlich und unter strikter Einhaltung des Tierschutzgesetzes ab. Bei uns gilt „Catch & Release“ sowie Lebendhälterung sind wie immer ausnahmslos untersagt. Jeder im Rahmen der Hegemaßnahme entnommene Fisch wurde direkt einer sinnvollen, menschlichen Verwertung zugeführt. Für eine ordnungsgemäße Kühlung stand extra unser Kühlanhänger zur Verfügung. Ein dickes Dankeschön an unsere sachkundigen Kontrolleure, die am Wasser für ein absolut waidgerechtes Verhalten gesorgt haben. Auf euch ist einfach Verlass! Ein großes Lob an alle Angler für dieses vorbildliche Verhalten!
Ein Event dieser Größe funktioniert nur im Team. Ein riesiges Dankeschön geht an die befreundeten Vereine aus Ornbau, die uns jedes Jahr mit Tat und Muskelkraft unterstützen. Die Zusammenarbeit mit euch macht einfach nur riesigen Spaß!